Dammbau an der Sanna

Zitat: Es ist höchste Zeit, dass die Österreicher ihre Angst vor nuklearer Energie überwinden, als ihre fantastischen Flüsse zu zerstören.

Ich stelle dieses Zitat eines Internetforums einfach mal in den Raum. Es ist wohl ein Dammbau an der Sanna geplant. Das ist schon eine vertrakte Situation. Ich meine ganz insgesamt. Auf der einen Seite sind die Pläne ekelig, jeden Fluss auf dieser schönen Welt in ein Korsett zu sperren, um am laufenden Meter die Höhenpotentiale zur Energiegewinnung auszunutzen. Dann wiederum muss man sich auch Fragen, welche Lösungsmöglichkeiten der Politik am Ende noch gelassen werden. Man will keine Atomkraftwerke – zu Recht. Die Umweldebatte zu Kohlekraftwerken muss wohl aus Ermangelung an Rohstoffen nicht mehr geführt werden. Umweltschützer wehren sich auch dagegen, Leitungen durchs Land zu legen, um den Strom der neuen Offshore Anlagen in der Nordsee ins Landesinnere oder gar an die Sanna zu transportieren. All diese Punkte sind berechtigt, aber ob es ausreichen wird, wenn wir uns alle Esel in den Keller stellen, die an Dynamos im Kreis kaufen? Aber was red‘ ich? Nicht lange würd’s dauern, bis sich der erste Greenpeace-Aktivist von meinen Dachstuhl abseilen würde um ein Plakat mit den Worten „Save the Esels“ abzurollen.
Keine Ahnung was man machen soll. Eine Sache steht nach wie vor fest: Jetzt ist die Zeit um die Bäche zu fahren. Aber natürlich nicht, wenn der Sommer so verregnet ist, ich verstehe schon. Mimimimimi. Irgendwas ist ja immer.

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