Jasmin holt heute die Goldmedaille

Noch haben wir keine. Bronze für Hannes Aigner: Und nich‘ schlecht. Aber heute zeigt Eurosport wie Jasmin Schornberg das macht. Als einzige Deutsche startet sie bei den Damen ab 15:12 Uhr. Auch der C2 Finallauf findet heute statt. Ab 14:30 Uhr. Am Start für Deutschland: Frank Henze und David Schröder.

Sonntagslinks: Auch Deutschland steuert Olympia

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Bild: Olympia Arcade von Danny Nicholson bei Flickr

Wer kann sich an dieses Horrorszenario erinnern, in dem dieser Russe mit Drogen vollgepumpt als Kampfmaschine im Ring das Prestige der Sowjetunion aufpolieren soll. Das ist aus irgendeinem Rockyfilm. Die Ironie, dass die USA mit diesem Film der Sowjetpropaganda in nichts nachstanden, lässt einen darüber grübeln, wie es im eigenen Lande um die Selbstdarstellung bestellt ist. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) kommt als eine Dachorganisation der Verbände daher. Von Aussen betrachtet könnte man ihn leicht mit planwirtschaftlichen Strukturen vergleichen. Eine Behörde, wenn man so will, um die vierjährliche Medallienproduktion Deutschlands zu optimieren. So ähnlich schreibt es ‚der Westen‘ und ich finde, das sollte man mal überlegen.

Sonntagslink: Vorgaben der Sportförderung offenbaren Medaillenwahn.

Ich wurde vor Kurzem gefragt, wie sich denn Profisportler im Kanusport finanzierten. Nun, die meisten schieben ihr Studium auf die lange Bank, bis sie die Goldmedaille haben. Was hoffentlich passiert. Wohnen, essen, schlafen im Leistungszentrum und kommen solange mit den paar Kröten aus, die sie vom Bund und den Eltern bekommen. Wer Glück hat, hat sogar ein Autochen zur Verfügung.

Unser aktueller Europameister im Slalom C1, Sideris Tasiadis, kam dennoch auf die grandiose Idee, sich die olympischen Ringe auf den Arm zu tätowieren. Für 200 Euro und in Farbe. Jeder wie er will.

Sonntagslink: Die Bild nennt ihn den „Tattoo-Kanuten“.

Morgen um 14:30 Uhr werden die C2 Wettkämpfe im Slalom übertragen. Gerudert wird um 10:30 Uhr. Der ZDF überträgt alles kostenlos und parallel ins Netz.

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Programmtechnisch hilft auch Google. Wer zum Beispiel „Kanuslalom“ in die Suche eingibt, erhält auf der rechten Seite Programminfos und Links zu diversen Streamingangeboten im Netz.

Sonntagslinks: Schlagmann und Bootsbau

Bahne Rabe, Hochleistungssport, Bootsbau, Workshop, Olympia, London

Die Spiele in Sydney 2000 waren noch nicht vergessen, da füllte der Ruderer Bahne Rabe zum letzten Mal die Medien. Wir erinnern uns, tragisch erkrankte der Nationalheld an einer Lungenentzüdung. Aufgrund seiner „Anorexia mentalis“ – Magersucht – überstand er die Entzündung nicht. Die Sportjournalistin Evi Simeoni (FAZ) hat ein Buch über ihn geschrieben – „Schlagmann“. Irgendwas zwischen Biografie und Roman. Es zeigt Rabes Verbissenheit. Seine völlige Aufopferung für das Rudern. Obwohl noch nicht über die ersten paar Seiten hinaus, stört mich bereits die Verallgemeinerung auf den Hochleistungssport. Bahne Rabe war in seinem Team immer speziell. Er war kein Symptom. Der Appell an die Vereine und Verbände sollte lauten: Betreut eure Sportler und achtet darauf, dass sie Mensch bleiben. Es geht über’s Ziel hinaus, die Verbände als brutale Anheizer darzustellen, die totale mentale Selbstaufgabe einfordern.

Sonntagslink: ZDF Aspekte über das Buch.

Nicht nur Leistungssportler benötigen hervorragendes Gerät. Wer verliert nicht gelegentlich Gedanken und Tagträume an den Eigenbau eines Bootes. Das eigene Boot selbstgebaut. Hobeln, leimen, schrauben, harzen, schleifen – Bootsbau ist ohne Frage eine Kunst. An der Havel, nördlich von Berlin, werden Bootsbau-Workshops angeboten. Jeder baut dort unter Anleitung sein Holzkajak nach Wunsch. Der Kurs dauert eine Woche und die Unterbringung schaut mir extrem luxuriös aus. Nicht billig ist es natürlich, aber den Preis ist es wohl wert.

Sonntagslink: Boot-Workshops – Eine Kooperation von Berger-Boote und TraumKanu.

Sonntagslinks: Doping, Skyaking und der Skaha Lake

Nationalmannschaft, Kanuten, Olympia, London, Sandy Robson

Aus einer Höhe von knapp 4000 Metern in einem Kajak aus einem Flugzeug zu stürzen steht wohl auf der Liste der Dinge, die ich nie erleben werde. Das macht nichts, ich guck’s mir auch gern einfach nur an. ‚The Telegraph‘ dokumentiert Miles Daishers Sprung.

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Wir erinnern uns: „Schöne Sch…“ war des KGE-Managers, Heino Terporten, Reaktion auf Norman Zahms Selbstversuch auf dem Gebiet der anabolen Substanzen. Kurz gesagt: Doping. Das war im März. Gehen wir mal davon aus und unterstellen nur das Baste. Damit bleibt noch übrig, dass Zahm nach seinem sich ankündigenden Karriereendspurt nur noch mal gut aussehen wollte. Muss das? Wollt ihr den Wettkampf wirklich darauf reduzieren, wer die besten Pillen hat? Zahm jedenfalls wurde jetzt vom DKV zu einer zweijähringen Wettkampfsperre verdonnert. Gut so.

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Sehenswertes Bildmaterial vom „Skaha Lake“ findet sich auf kayaking.org. Die amerikanische Seite ist ohnehin regelmäßig einen Blick wert. Der Skaha Lake ist ein eher kleiner See, am südlichen Ende in der kanadischen Provinz „British Columbia“ gelegen. Mit seinen 20 Quadratkilometern passt er lächerliche 30 mal in den Bodensee. Hey, aber schön scheint er zu sein.

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Sonntagslinks: Wettkämpfer vor Olympia

Nationalmannschaft, Kanuten, Olympia, London, Sandy Robson

Einfach alle Disziplinen des Kanusports tragen Wettkämpfe vor den olympischen Spielen aus. Sie wollen testen, qualifizieren und zeigen was sie können. Das mehr oder weniger gute aber auf jeden Fall alte web.de hat einen unspektakulären aber praktischen Terminplan für London zusammengetragen.

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Im Gegensatz zum Fußball dieses Jahr, lassen unsere Ergebnisse hoffen.

Erstes Beispiel: 500m im Kajak 2er der Frauen. Bei der Olympiaqualifikation vor Kurzem in Posen gewann Weber/Dietze vor Leonhardt/Wagner-Augustin. Wahnsinnig gut oder nicht? Etwas ausführlicher gibt’s das auf sportal.de. Das Portal war mir bislang völlig unbekannt. Man beachte aber den Newsticker unter dem Artikel. Der scheint, ähnlich dem auf unserer Homepage, die Neuigkeiten zum Thema Kanusport aus dem eigenen Angebot herauszufiltern. Interessant.

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Mehr zu den Ergebnissen aus Duisburg auch von der Augsburger Allgemeinen: Sonntagslink

Die Rheinische Post schrieb gestern einen Artikel zum Fünftplatzierten der Deutschen Meisterschaft im Freestyle. Ich finde den Artikel einfach gut geschrieben. Ausserdem lässt man sonst leider selten den Fünften zu Wort kommen. Christoph Kleemann klingt enttäuscht und doch stolz. Schön zu sehen auch, wie die Vereine unermüdlich daran arbeiten, auf regionaler Ebene unseren Kanusport in die Presse zu bringen.

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Die Slalomkanuten sind dann am 9. Juni in Cardiff wieder an der Reihe. Der ORF überträgt live. Bis dahin lese man noch folgenden Artikel über die kürzlich vergangene EM.

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Sonntagslinks: Löw im Kajak, Sandy in Zypern und Brendel in London

Nationalmannschaft, Kanuten, Olympia, London, Sandy Robson

Jogi Löw lässt Poldi und Co. paddeln. Ich begrüße das, denn nach gestern sind mindestens die Bayern-Jungs fertig. Zeit um auf andere Gedanken zu kommen. Da setzt der Bundestrainer sich und die Mannschaft auf Sardinien mal ins Boot. Jeweils drei Spieler paddelten mit sieben weiteren Booten um die Wette. Das Boot Mertesacker/Reus/Draxler kenterte. Jogi und sein Trainerstab fuhren als Erste durchs Ziel. Ob das motiviert? Ich weiß ja nicht. Mich motiviert der Artikel aus „BILD Online“ zu der Frage, ob die Sportreporter der BILD den Unterschied zwischen Rudern und Paddeln ernsthaft nicht begriffen haben? Ist das Absicht?

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Sie hat keine Angst vor Piraten. Vor einigen Monaten brach sie auf: 50.000km in fünf Jahren. Sandy Robson paddelt nach Australien. Und was macht sie jetzt? Das erste Ziel ist erreicht: Zypern. Es geht ihr offensichtlich gut. Die Tour scheint entspannt zu verlaufen.

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Weltcup: Der Kajak-Zweier, der Canadier-Zweier und der Vierer der Frauen ging alles auf Platz Eins. Sebastian Brendel belegte im C2 auf 1000m den Quotenplatz für Olympia. Bundestrainer Reiner Kießler kann also zufrieden sein. Und wir gespannt auf London.

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Sonntagslinks: Kajak Magazin, London und dass er auf der Elbe stecken blieb

Wat is? Hömma, wir sind inne Zeitung! Ja! Die aktuelle Ausgabe des Kajak Magazins liegt gerade neben mir, kam vor zwei, drei Tagen raus – ich finde: Superb! Ausflug nach Korsika, Marktübersicht über Creeker und tatsächlich: Das Magazin hat die Kanubox App entdeckt und findet sie: Superb! Da freu ich mich. Beobachtung beim durchblättern: Extrem viele fahren scheinbar heute das LCS Carbon-Ergonom Paddel von Lettmann, dass schon vor hundert Jahren totgesagt war. Interessant.

Weniger ergiebig wird die Kanubox-Bandbreite allerdings in der Umgebung um Lee Valley sein. Der Wildwasserpark dient als Slalomkanal für London und ist, wie schon erwähnt, bereits geöffnet. Meine Damen und Herren, was man mit Photoshop und geeigneter Videoschnittsoftware alles machen kann beweist folgendes Video, denn so ein Wetter findet zu dieser Zeit in der Umgebung von London ganz sicher nicht statt.

Leute, London rückt offensichtlich sehr nahe. Die Videos im Netz häufen sich. Folgendes Video hat deutlich mehr Substanz über Kanal und Wasser als das oben. Wer ist der Typ mit der Startnummer 5 bei 1:19? Hat der am Tag vorher getrunken? Und das Kind is‘ ja niedlich. Vollbild und Laut lohnt.

Genug Slalom. Appetit auf den Sommer machte diese Woche ein schöner Bericht über die Küsten Ontarios. Im Exzerpt heißt es:

Die wilden Küsten des Lake Superior sind atemberaubend schön. Wer sie per Kanu erkundet, reist im Rhythmus der Natur und lernt die kulturellen Wurzeln der Ureinwohner kennen.

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Ein junger Herr (41) wagte sich bei zweistelligen Minusgraden auf die Elbe und fror ein – kein Witz. Sonntagslink Das muss man auch erstmal bringen.

So, dann freut euch mal schön auf das Rosenheimer Filmfest, das am 25. startet. Dabei ist Obsommer und richtig tolles Material. Sonntagslink

Nächste Woche: Blogvorstellungen. Adieu.

Schubert in Cunovo: Weltmeister!!!!

Abschluss der WM: Die WM ist vorbei und ich bin als Weltmeister in der Mannschaft und als 6ter im Einzel wieder nach Hause gekommen. Vorallem mit dem Weltmeistertitel bin ich sehr zufrieden. Der Mannschaftslauf war sehr harmonisch und einfach schnell, so dass wir uns sogar 4 Strafsekunden erlauben konnten. Yehaa!!!
Im Einzel im Finale zu sein war schon mal sehr gut, am Ende bin ich zwar im Finallauf nicht so gut gefahren aber hab Strafpunkte vermieden und ein 6ter Platz auf einer Weltmeisterschaft sieht ja auch ganz gut aus, oder?? :-):)

Ja das sieht es. Etwas verspätet aufgrund von Heimreise und Jubel. Wir danken Dir für die fetten Infos und das geile Ergebnis. Lasst Euch feiern.

Schubi: Sieht Dein Terminkalender immer so aus?

Schubert in Cunovo: 1. Finaltag

Entschuldigt, ich bin etwas zu spät dran. Sehr geile Live-Ergebnisliste der WM findet man übrigens auf http://123result.siwidata.com/Mobile.htm.

Erster Finaltag: Heute gingen die Finals der Damen und der C2s leider ohne Deutsche Boote über die Bühne. Die Mädels haben im Hakbfinale ähnliche Probleme gehabt wie die C2s. Schade, dass es nicht geklappt hat und hoffentlich machen wir es Heute besser Um 9:00 geht es mit den Halbfinals der Kajak Männder los. um 9:46 bin ich dann dran. Die Strecke ist deutlich schwieriger als die gestrige aber trotzdem ist sie gut fahrbar.

Laut der Ergebnisse ist Schubi 5. in den Semifinals.

Schubert in Cunovo: Nach der Quali – Tag 3

Die Quali ist um , als 17ter bin ich ganz sicher in das Semifinale eingezogen. Nach dem ersten Lauf lag ich auf Platz 12 und damit war der Einzug schon so gut wie sicher. Im zweiten Lauf war ich bis zur letzten Kombination ähnlich schnell wie die Bestzeit, hab mir dann aber erlaub etwas langsmaer zu machen um eine frühere Startposition zu haben. Die Quali gewonnen hat übrigens Alex Grimm. Insgesamt haben wir heute leider ein Boot in der Quali verloren. Der Zweiercanadier Müller Müller hat es leider knapp nicht geschafft. Morgen stehen die Finals der K1 Damen und der C2 an. Unser Finale ist dann am Sonntag.

Na dann auch einen herzlichen Glückwunsch an Alex.