Sonntagslinks: Flohmarkt bei Kanutotal, Outdoor Podcast, Wildnisabenteuer und Kieler Bucht

Diesmal gibt’s einen Kanugebrauchtmarkt in Düren/NRW. In Aldenhoven veranstaltet Michael Rademacher seinen Gebrauchtbootmarkt. Zwei mal jährlich findet der statt, der aktuelle Termin ist Samstag, 31.8. von 10 bis 14Uhr. Das Verkaufen ist kostenlos und Michael kauft auch evtl. Boote an. Also: Im Kalender anstreichen!

Sonntagslink: http://www.kanutotal.de/gebrauchtbootmarkt.html

Ich wusste gar nicht, dass die Jungs von outdoor-spirit.de auch einen Podcast über Outdoorthemen rausbringen. Ein Podcast ist eine Art Radiosendung von Moderator-Laien, so wie dieser Blog eine Art Magazin von einem Journalismus-Laien ist.  Wenn sich die beiden Moderatoren erfrischend ehrlich und ungeschminkt über ihre Themen unterhalten, ist das aber dennoch gute Unterhaltung. Aufgrund der Ehrlichkeit und Spontanität teils unterhaltsamer als so manches durchgeplantes, produktüberplaziertes Radioformat. Neben anderen Themen ging es in der letzten Ausgabe auch um RENCOE.com. Circa ab Minute 16. Hört mal rein!

Sonntagslink: Outdoor-Spirit Podcast #12 – Iss doch Wurscht

Die Familie Holger, Petra, Sarah und Lennart ist draußen zuhause. Im Netz berichten sie über Erfahrungen und Abenteuer mit der gesamten Familie. Immer wieder setzte es sie ins Kanu. Der letzte Beitrag auf ihrem Blog „Wildnissabenteuer“ schweift nicht so weit in die Ferne, sondern in den Kanupark. Holger schreibt über sich und seine Familie: „Heute, nach vielen gemeinsam erlebten schönen Stunden, aber auch nach eiskalten Zeltnächten in über 5000m Höhe, tagelangem Paddeln gegen Stürme, schweißtreibenden Dschungelwanderungen, mühsamen Portagen, Myriaden von Moskitos und vielem mehr, kann ich sagen, dass unsere Entscheidung richtig war, und die Wildnisabenteuer mit Familie unser wohl schönster Lebensabschnitt sind.“

Sonntagslink: Costa-Rica-Paddeln im Kanupark

Kiele BuchtAngesichts der aktuellen Pläne des Energiekonzerns RWE Dea, in der Kieler Bucht wieder Öl zu fördern, kommen mir die Querulanten, die Stromtrassen von den Offshore-Windanlagen der Nordsee ins Landesinnere torpedieren noch alberner vor, als sie es ohnehin schon sind. In Kiel kämpft derweil der grüne Umweltminister von Schleswick-Holstein Robert Habeck gegen die Frackingvorhaben der Ölkonzerne. Hoffentlich mit Erfolg.

Sonntagslink: Neue Ölbohrungen in Kieler Bucht

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Sonntagslinks: Paddeln ohne Paddel, Bike and Ride, Servooz und Wavesport

Wenn man beim Paddeln nicht paddeln müsste, könnte man sich auf das Wesentliche konzentrieren. Das Mokai-ES „Kajak“ bietet Abenteuer ohne schmutzige Hände. Keine Schwielen mehr vom Paddelschaft. Workout ohne Work sozusagen. Einfach Triebwerk an und los geht’s. Und was sagt ihr dazu, liebe Umweltschützer? Viel weniger Wasserirritationen durch unkoordinierte Paddelschläge. Ein Traum ab $4800. Wie war das mit der Definition, dass ein Kanu durch Muskelkraft bewegt werden muss?

Sonntagslink: Mokai-ES

Bike and Ride, das passt für meine Begriffe einfach nicht zusammen. Deshalb war die Tour von dem Team um Obsommer ja so interessant. Ohne Weiteres schleppt man sein Kanu eben nicht mit dem Fahrrad. Der Artikel „Kanu & Bike“ der Zeitung „punkt 3“ erklärt, wie das entlang der Havel in Brandenburg funktioniert.

Sonntagslink: Mit „kanu & Bike“ unterwegs

Ein neuer, unabhängiger Blog hat sich aufgetan, der den kreativen Namen „servooz#“ trägt. Es gibt aktuelle Berichte, Videos, Fotos und Infos zu Wettkämpfen.

Sonntagslink: Servooz Blog

Ich bin mir nicht ganz sicher, wer der Schöper der folgenden Videos ist, aber es ist leichte Kost. Und genau darauf hab‘ ich gerade Bock. Ich schätze aber doch Stark, dass es auf Wavesports Mist gewachsen ist.

Sonntagslinks: Bike2Boat hat fertig, Ahoisius, Paddelsüchtige und es gibt neue neue Kajak Apps

Für Olaf Obsommer, Jens Klatt und Philip Baues ging es in der letzten Zeit von Alpenfluss zu Alpenfluss per Fahrrad. Von dem Projekt hat der eine oder andere sicher Wind bekommen. Naheliegend, wenn ein Fotograph, ein Filmemacher und ein Journalist auf Tour gehen. Jetzt sind sie fertig und auf der zugehörigen Website ist eine schöne Chronik mit tollen Bildern entstanden.

Sonntagslink: Bike 2 Boat

Was ich nicht wusste ist, dass Jens Klatt und Philip Baues ein eigenes Wildwassermagazin starten. Mag ich ja, wenn Leute was starten. Noch ist nicht viel zu sehen. Das kommt aber sicher bald.

Sonntagslink: ahoisius.com

Die junge Bande, die sich unter Paddelsuechtige.de eine Plattform gegeben hat, hat Spaß an dem was sie da tun. Das sieht man auch und jetzt ist ein kleines Video entstanden. Schon schönes Material dabei. Man kann nur sagen: Dranbleiben und in Obsommers Fußstapfen treten – irgendwann.

 

Es gibt neue Apps im Paddelsektor. Im Prinzip haben beide das gleiche Ziel: Pegel und Flussdatenbank zu sein. Klar, das war der logische Schluss. Jetzt hört sich das so nach Konkurrenz, Spannung und Wettbewerb in unserer kleinen Szene an, doch man fühlt fast ein bisschen mit Sebastian mit, der vor wenigen Tagen die RiverApp in Apple’s AppStore gestellt hat – kostenlos. 4-paddler.com hat jetzt, kurz danach eine eigene App herausgebracht. Der Vorteil ist eine Umkreissuche, Offlinedaten und die Kompatibilität mit viele Plattformen. Android, iPad wurde bereits getestet, für alle Weiteren suchen sie Tester. Dafür ist die App von Stefan nativ für das iPhone und iPad programmiert, was im Allgemeinen ein höhere Zuverlässigkeit erhoffen lässt. Das muss aber auch nicht zutreffen.

Sonntagslink: Die gratis RiverApp im iTunes Store – Bereits erhältlich.

Hier ein Screenshot der 4-paddlers.com App

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Hier Screenshots der RiverApp

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Sonntagslink: Diskussion zu den Apps

Sonntagslinks: Duisburg 2013, Kober Fotos, Seabreacher und Kajakliebe

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Wenn ich das folgende Ding geschenkt kriegte, wäre das wohl die Ausnahme, die meine Mo-Bo-Antipathie bestätigt. Aber hey, dass Männer älter werden, erkennt man schließlich daran, dass ihr Spielzeug teurer wird… Auf diesen Shopseiten halte ich übrigens das „Kunden, die dieses Produkte kauften, kauften auch“ für eine dreiste Lüge.

Sonntagslink: Jemals mit einem Jet getaucht?

Nicht nur Facebook-Freunde sollten sich die Fotogallerie von Kober mal anschauen. Keine Angst, Prism hört eh mit.

Sonntagslink: Kober Chronik-Fotos

Das ist wahre Kajakliebe…

Sonntagabendlinks: 5 Jahre Expedition, Arbeitsbedingungen bei Prijon, Boot auf Ente und Termine

Die Wizard’s Eye – Des Hexers Auge zu Deutsch – ist das Segelschiff, auf dem Tyler Bradt die Welt besegeln will und seine eigene Expedition ins Unbekannte gestartet hat. Fünf Jahre ist er mit seiner Crew unterwegs. Natürlich sind Kajaks mit an Board. Auf der öffentlichen Facebookseite gibt’s immer wieder Updates, wo sie gerade sind. Die Dokumentation dazu – natürlich gibt es eine – kommt in Episoden scheibchenweise. Ich finde das sehr spannend.

„Spannend“ ist vielleicht auch das richtige Wort, um die Röntgenbilder von Bradts Wirbelsäule zu beschreiben.

THE WIZARD’S EYE EXPEDITION from Wizard’s Eye on Vimeo.

Sonntagslink: Alle bisherigen Episoden der Wizard’s Eye Expedition auf Vimeo

 

Tyler Bradts Rekord

 

Ich bin im Handelsblatt über einen schönen Artikel zu Prijon gestolpert. Der Artikel schwärmt geradezu von der Rosenheimer Manufaktur. Paddler sind vom Material begeistert, Händler von den Lieferzeiten, Arbeitnehmer von der familiären Umgebung. Was da geht, kann doch auch woanders funktionieren, oder nicht?

Sonntagslink: Kleinteile kommen aus der näheren Umgebung

Dass man ein Kajak auf eine Ente laden kann und dass das unglaublich viel Stil hat, beweist das Foto hinter diesem Link:

Sonntagslink: Kajak auf Ente – geteilt von Berger Boote

Termine
Am 03. und 04.8 findet in Hamburg der SUP Contest statt. Am 24. und 25. Juli gibt es das SUP & Beachsports Festival auf Fehmarn. 13. und 14. Juli Potomac River Festival und Great Falls Race.

Ist der Kanusport wirklich eine Umweltsünde?

Ist unser schlechtes Gewissen eigentlich gerechtfertigt? Der Umweltschutz beim Kanusport ist seit Jahrzehnten ein Thema. Die Flüsse seien übernutzt. Tiere und Pflanzen würden beeinträchtigt. Ufer würden beschädigt. Und und und… Aber wie viel ist da eigentlich dran und vor allem: Wie wird Frosch und Fichte denn ganz praktisch geärgert? Das ist die eine Frage.

Und der Konsum? Der Sport veranlasst uns zu einem besonderen Konsum – das wird häufig nicht beachtet. Paddeljacken, Spritzdecken und Boote müssen hergestellt und transportiert werden. Wir kaufen ein. Ein Auto verbraucht auch nicht weniger, wenn es 5 Boote auf dem Dach hat. Aber eins nach dem anderen.

Das Maß der Umweltbelastung im Vergleich zu anderen Freizeitaktivitäten darf eigentlich keine Rolle spielen. Wir räumen den Mist weg, den wir machen, egal wie groß die Misthaufen anderer sind. Dennoch komme ich mir mit meinem schlechten Gewissen recht dämlich vor, wenn am Rande eines Naturschutzgebietes das Goldkettchen links neben mir sein Häschen mit 50PS und 75 Dezibel zum Plantschen ausfährt.

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Wann stellen Biber das Bibern ein?

Wie beeinflusst Du den Fluss, indem Du deine Paddelschläge setzt? Jedem ist klar, dass er seinen Müll, den er auf den Fluss bringt, auch wieder mit herunter nimmt. Dass Ufer durch reges Einaussteigen nicht besser werden, leuchtet auch ein. Aber dass Fische nicht laichen, weil mein Paddel plätschert oder mein Boot den Grund tangiert? Stellen Biber das Bibern ein, weil ein Paddler gegen ihren Bau rummst? Dazu findet man nur Behauptungen. Ich bin der Meinung, dass die Natur gut mit den meisten Dingen leben kann und bin ohnehin der Meinung, dass die Natur kein Museum ist und der Mensch selbst zu ihr gehört.

Als eine Grundlinie für naturbewusstes Paddeln hält der DKV unter anderem fest, dass „der Kanusportler die Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft zu schätzen habe, um gerade auch den Erlebnis- und Erholungswert in seinem eigenen Interesse nicht zu schmälern“. Das ist der eigentliche Grund der ganzen Langezeitdebatte. Wir wollen keine zertretenen Pflanzen, keine ausgerissenen Wurzeln. Doch die Wahrheit ist – so unmotivierend sie ist – solange keine Müllinseln und Ölteppiche über die Flüsse treiben, werden Welse  weiter wuseln.

Und wann ist ein Gewässer „übernutzt“? So richtige Definitionen und Zahlen gibt es da nicht. Wieso gibt es keine Regelung, wie viele Vermieter pro Flusskilometer ansässig sein dürfen. Der Begriff „Übernutzung“ wird eigentlich in der Wissenschaft benutzt, um zu beschreiben, ab wann Gewässer durch landwirtschaftliche und industrielle Nutzung die Wasserversorgung gefährden. Ist „Übernutzung“ also eher ein Kampfbegriff?

Der Paddler verhält sich also naturgemäß, wenn er seinen Müll bei sich behält, die Blümchen nicht zertritt, die Äste und Wurzeln sich selbst überlässt und respekt vor den Naturbewohnern zeigt. Ein schlechtes Gewissen  brauchen wir ansonsten nicht zu haben.

Merinoschafe in Farmen ferchen.

Das Konsumverhalten hat die entscheidenden Wirkungen. Nicht das Paddeln selbst. Wenn man mal die Kilometer betrachtet, die man mit dem Auto pro Jahr zurücklegt um seinem Hobby nachzugehen, dann ist das schlechte Gewissen angemessen. „Möglichst Fahrgemeinschaften bilden und öffentliche Verkehrsmittel benutzen“, schlägt der DKV vor. Herr Schaffner, wo sollen die zwei Kanadier und das Kajak hin? Wie soll das gehen? Die Herstellung, beispielsweise von PE-Booten ist problematisch, da Erdöl die Grundlage für diesen Kunststoff bildet. Außerdem sind die Rohstoffe dafür (Propylen und Ethylen) leicht entzündlich. Um den Pokal im Verein zu lassen: Die meisten anderen Kunststoffe sind gefährlicher. Dennoch könnte PE auch aus Bioethylen gewonnen werden, doch das wird in der Praxis noch nicht gemacht. Nicht von Prijon, nicht von Eskimo oder Gatz. Die Kunstfaser, aus der unsere Paddelhemden und Jacken hergestellt werden, wird häufig aus Polypropylen hergestellt, dass zur gleichen Kategorie wie PE gehört – den Polyolefinen. Damit gilt für die Kleidung das Gleiche, wie für die Boote. Alternativen sind schwer zu finden. Ob wir lieber noch mehr Merinoschafe in australische Farmen ferchen wollen? Auch hier gilt vielleicht, lieber Langer und Lettmann als Dagger und Necky – Einfach um große Warenreisen zu verhindern.

Und tatsächlich wollen wir da etwas gegen tun. Hoffentlich schon nächste Woche, können wir Euch ein Projekt neben der Kanubox vorstellen, was in den Bereichen Konsum, Übernutzung und Transport Entlastung schaffen kann. Schaut also wieder vorbei und über Kommentare zu diesem Thema würde ich mich echt freuen.

Update: Wir haben Rencoe.com gestartet… Lasst uns unser Material teilen und was für unseren Geldbeutel, unsere Mobilität, unseren Sport und unser Klima tun!

Sonntagslinks: Regen und Sommer, Smartphones wasserdicht, Colorado im Zeitraffer, Max Hoff und Schnäppchenjagd

Bei Regen geht der Sommer aus Regen paddeln. Der Bürgermeister der Bayerischen Stadt „Regen“ – Robert Sommer – sieht das ähnlich wie ich: „Für mich ist das kein Problem, da ich ja am Wetter nichts ändern kann, belastet es mich auch nicht. Ich nehme es wie es kommt und mache das Beste daraus. Ich nutze die guten Wasserstände der Flüsse und Bäche und gehe zum Wildwasserfahren mit dem Kajak.“

Sonntagslink: Bayern säuft ab und dem Sommer ist das egal.

Ein Foto, ein Video während der Tour? Das Smartphone nimmt man nur bauchschmerzend mit an Bord. Wenn da nicht überall dieses Wasser wäre. Die Firma Liquipel stellt mit Nanobeschichtung eine beeindruckende Alternative zu Zip-Beuteln und klobigen Hüllen vor: Das gesamte Phone wird versiegelt.

Sonntagslink: Jedes Smartphone ohne Hülle wasserfest machen

An dieser Stelle möchte ich kurz erwähnen, dass jede Menge neuer Features für unsere Kanu App bereits in Planung sind. Das nur am Rande.

Colorado River – ob ich da je ein Boot drauflege? Will Stauffer-Norris fragt einfach: Hast Du je einen gesamten Fluss gesehen? 113 Tage von der Quelle bis zum Meer zeigen die folgenden tollen Bilder.

Auf seiner Website „Down The Colorado“  findet Ihr  mehr krasses Zeug.

Sonntagslink: Down The Colorado

Und was sagt Max Hoff zu seinem Weltcup-Sieg über 1000m? Bei dem Wetter gibt es für ihn sicher einen cremigeren Ort als die Sechs-Seenplatte (sorry liebe Duisburger ;=). Da finden gerade die Vorbereitungen zur Europameisterschaft statt.

Schnäppchenjagd: Paddel-Flohmarkt am Eiskanal, nächsten Sonntag um 9:00 am Eiskanal (KSA-Bootshaus).

Sonntagslink: Kanu-Schwaben Augsburg mit Boots- und Paddeltest am 9. Juni.

Sonntagslinks: Auswandern nach Schweden, Peacewalker und Kanunews

Das ist mal eine Nummer: Da packt jemand sein Hab und Gut und zieht los nach Schweden mit dem Ziel ein Kanucenter aufzubauen. Das klappt, das Center ist erfolgreich, zehn Jahre später der größte Kanuverleih in der Region. Jetzt will er wieder nach Hause und sucht einen Nachfolger. Wenn mir mein Studium nicht am Bein hängen würde, ich würd’s machen! Ob er mich lassen würde? Vielleicht habt Ihr ja Lust mal tief in Euch zu gehen, zu überlegen, was das für Chancen auf ein wunderbares Leben bietet und einfach mal konkret nachzufragen. Für eine Zeit, ein paar Jahre, würde ich das gerne mal machen.

Nachfolger gesucht – Kanucenter in Schweden

Steve Peacewalker steigt auf’s Kanu um. Steve ist draußen zuhause und betreibt einen kleinen Blog in dem er darüber schreibt. Letztes Jahr lief er 2000km den Jakobsweg bis zur Spanischen Grenze. Das tat seinen Füßen nicht gut und für dieses Jahr entscheidet er sich für’s Paddeln. Bemerkenswert ist doch, dass der Mensch diese Entfernungen ohne große körperliche Verschleißerscheinungen paddeln kann, doch mit seinem natürlichen Transportmittel – den Füßen – sozusagen auf Kriegsfuß steht.

Peacewalker Blog

Wir werden gezwungen die Kanunews zu schließen! Da steckt richtig was an Manipulation und Machtgeschacher hinter. Wirklich, ich übertreibe nicht – eigentlich bin ich eher wenig politisch – aber das könnte man verfilmen. Schade um die Kanunews, unerhört was in unserem Land aber an dieser Stelle passiert ist. Dabei geht es um den Leiter der Regierungsbeziehungen für Deutschland beim Axel-Springer-Verlag, die Regierung selbst, Weltkonzerne und Staatsminister des Bundeskanzleramtes. Die Zeitungsverleger haben sich von der Bundesregierung ein Gesetz gewünscht. Nach diesem bin zum Beispiel ich, mit meinen Blogversuchen, ein Publizist. Jemand der diesen Artikel mit dem Text „Auswandern nach Schweden, Peacewalker und News“ verlinkt, dem könnte ich nach diesem Gesetz eine Rechnung schreiben. Die Rechte von Urhebern schützen ist weiterhin wichtig, aber ist  jede 0815 Überschrift wirklich schützenswert? Und geht es wirklich um’s Prinzip? Das Recht auf ein Zitat, auch aus Artikeln, wird jedem Bürger zurecht zugestanden – und da werden weit größere Textstücke entlehnt. Google und andere, wie auch unsere kleinen Kanunews auf der Kanubox Startseite verlinken automatisiert auf Artikel. Die Verlage könnten sich dort ausklinken, wenn sie das nicht wollten. Aber zahlen sollen Verlinkende wie Google, aber auch viel kleinere bald trotzdem. Obwohl sie es sind, die die Besucher zu den Artikeln führen, die sich die Werbung anschauen, wodurch die Zeitungen finanziert werden. Ich halte dieses Gesetz für absolutes Unrecht. Wenn man jetzt noch weiß, dass Eckart von Klaeden der Staatsminister im Kanzleramt ist und sein Bruder Dietrich von Klaeden der Leiter der Regierungsbeziehungen für Deutschland bei Axel-Springer ist, bekommt die ganze Sache einen anderen Anstrich. Aber auch die SPD hätte mit der Mehrheit im Bundesrat das Gesetz noch verhindern können, tat sie aber nicht. Nur die Grünen haben sich dagegengestellt.

Sonntagslinks: Ein Tablet für draußen, Deutschland im Freestyle vorne und Kanupark

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Ouh, da hat sich was ganz geiles aufgetan. Das Ding heißt „Earl“ und ist im Prinzip ein Tablet für alle die draußen sind. Ja, so’n richtiges moderne Tablet. Damit man auch in der Welle surfend im Netz surfen kann. Nee, ihr denkt jetzt das ist Ironie, aber ich finde das wirklich klasse. Es dabei in erste Linie um Navigation, aber auch um ein robustes Kommunikationsgerät. Es hat Funk, Wetterkarten, Standortkarten, Radio. Es soll ein vollwertiges Android Tablet sein. Der Graf ist Wasserfest und Schmutzresistent und hat sogar Solarzellen, weil klar. Es hat, sinnvoller Weise, ein E-Ink Display. Das sind Schwarzweißdisplays, die nicht geeignet sind für schnellen Bildwechsel, sprich Videos. Dafür sind sie besonders gut zu lesen. Das ein oder andere Buch Abends im Zelt hat doch auch was für sich. Aber ganz ehrlich, die Simkarte würde ich da wohl nicht einbauen.
Dazu finde ich spannend, dass es ein sogenanntes Crowdfundingprojekt ist. Das bedeutet: Für die Produktion von Earl werden $250.000 benötigt. Jon Perry, ein Architekt aus Seattle kam auf die Idee. Jeder kann sich im Voraus ein Gerät bestellen, zum Vorzugspreis von $249. Damit wird das Startkapital eingesammelt. Bis jetzt sind 70%, also $175.049, schon zusammengekommen. Und: Es sind noch 22 Tage bis der gesamte Betrag da sein muss. Earl hat also gute Chancen. Werden die 250.000 nicht in der Zeit erreicht, geht der Graf in die Gruft. Also, wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Tablet zu kaufen, der schaut sich das mal an. Wer mit dem Gedanken schwanger ist, einen eBookreader zu kaufen, der geht bitte dort auf die Seite und bestellt einen Earl. Für uns Ausländer gibt es allerdings nochmal $20 Versand.

Sonntagslink: Meet Earl, a revolutionary tablet engineered for the most extreme of outdoor situations.

Die Briten und die Spanier haben in Plattling beim EuroCup wie u erwarten gut abgeräumt. Freestyle – natürlich. Aber: Die Deutschen sind in den wichtigen Disziplinen im Vergleich zu den Vorjahren dieses Mal ganz vorne – so die Kanukarte.

Sonntagslink: Freestyle Euro Cup in Plattling: Wir sind wieder ganz vorne dabei!

Der Kanupark hat jetzt ein Onlinebuchungssystem. Wenn das mal bei der Allgemeinheit der Kanuvermieter auch so wäre.

Sonntagslink: Kanupark Buchung

Sonntagslinks: Runtastic, ICF Weltcup in Szeged und h2oholics

Die Runtastic App kann auch auch für den Paddler interessant sein. Die Betonung liegt auf „kann“. Auswählen lässt sich sogar eigens der Sporttyp „Kayaking“. Was das allerdings für ein Wirkung hat, wird mir bisher nicht klar. Für ca. €50 gibt’s einen Brustgurt zur Pulsmessung. Läuft alles auf Android und Apple. Insgesamt macht das Konzept nur als Analysewerkzeug sinn. Der stete Blick auf’s Telefon würde mich schon beim Laufen nerven. Gerade beim Paddeln eigentlich Witzlos. Aber mal ehrlich, das ist doch alles einfach zu viel: Den Laufsensor im Schuh, die Pulsanzeige am Handgelenk, die Stöpsel im Ohr, der Pulsmesser um die Brust und die Analyseblackbox in der Hosentasche. Und das Mikro noch am Hals. Wahnsinn. Bis man da verkabelt ist, ist auch schon Mittag. Aber gut, zu Analysezwecken mag das Sinn machen. Die Route wird automatisch aufgezeichnet, die Zeiten, der Fortschritt, die Herzfrequenzen, Belastbarkeitszonen, Kalorienverbrauch und ist dann aufbereitet abrufbar auf der Website des Herstellers.

Und wer sich noch nicht genug als Menschmaschine fühlt, der zieht sich folgenden Sonntagslink rein…

Sonntagslink: Head Sensor Bluetooth Helmet

Der ICF bewirbt den Weltcup in Szeged (Ungarn) mit einem sehr nicen Video – finde ich. Aber ich muss wohl davon ausgehen, dass deren Werbeargentur keine Non-Profit-Organisation ist. Wer finanziert eigentlich den ICF?

Sonntagslinks: Intro Video Weltcup ICF.

Ein scheinbar neuer und aktuell aktiver Blog hat sich auf h2oholics.de gegründet. Tagline: Die Hanseatisch-Preußische Achse des Kanusports. Es gibt auch einen Twitteraccount @H2Oholics und alles in Allem: Schön anzusehen.

Sonntagslink: Der h2oholics Blog.

Es dauert und dauert mit den Gründung der Kehrwasser UG (haftungsbeschränkt). Das Handelsregister braucht noch ein wenig. Ich habe eine neue Schriftart ausprobiert. Was meinen Sie dazu, Gentlemen?

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Alle Logos und auch Sonstiges über die Kehrwasser Gesellschaft findet Ihr ab sofort hier:

Sonntagslink: Über die Kehrwasser UG (Haftungsbeschränkt)