Sonntagslinks: Bike2Boat hat fertig, Ahoisius, Paddelsüchtige und es gibt neue neue Kajak Apps

Für Olaf Obsommer, Jens Klatt und Philip Baues ging es in der letzten Zeit von Alpenfluss zu Alpenfluss per Fahrrad. Von dem Projekt hat der eine oder andere sicher Wind bekommen. Naheliegend, wenn ein Fotograph, ein Filmemacher und ein Journalist auf Tour gehen. Jetzt sind sie fertig und auf der zugehörigen Website ist eine schöne Chronik mit tollen Bildern entstanden.

Sonntagslink: Bike 2 Boat

Was ich nicht wusste ist, dass Jens Klatt und Philip Baues ein eigenes Wildwassermagazin starten. Mag ich ja, wenn Leute was starten. Noch ist nicht viel zu sehen. Das kommt aber sicher bald.

Sonntagslink: ahoisius.com

Die junge Bande, die sich unter Paddelsuechtige.de eine Plattform gegeben hat, hat Spaß an dem was sie da tun. Das sieht man auch und jetzt ist ein kleines Video entstanden. Schon schönes Material dabei. Man kann nur sagen: Dranbleiben und in Obsommers Fußstapfen treten – irgendwann.

 

Es gibt neue Apps im Paddelsektor. Im Prinzip haben beide das gleiche Ziel: Pegel und Flussdatenbank zu sein. Klar, das war der logische Schluss. Jetzt hört sich das so nach Konkurrenz, Spannung und Wettbewerb in unserer kleinen Szene an, doch man fühlt fast ein bisschen mit Sebastian mit, der vor wenigen Tagen die RiverApp in Apple’s AppStore gestellt hat – kostenlos. 4-paddler.com hat jetzt, kurz danach eine eigene App herausgebracht. Der Vorteil ist eine Umkreissuche, Offlinedaten und die Kompatibilität mit viele Plattformen. Android, iPad wurde bereits getestet, für alle Weiteren suchen sie Tester. Dafür ist die App von Stefan nativ für das iPhone und iPad programmiert, was im Allgemeinen ein höhere Zuverlässigkeit erhoffen lässt. Das muss aber auch nicht zutreffen.

Sonntagslink: Die gratis RiverApp im iTunes Store – Bereits erhältlich.

Hier ein Screenshot der 4-paddlers.com App

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Hier Screenshots der RiverApp

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Sonntagslink: Diskussion zu den Apps

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Sonntagslinks: Runtastic, ICF Weltcup in Szeged und h2oholics

Die Runtastic App kann auch auch für den Paddler interessant sein. Die Betonung liegt auf „kann“. Auswählen lässt sich sogar eigens der Sporttyp „Kayaking“. Was das allerdings für ein Wirkung hat, wird mir bisher nicht klar. Für ca. €50 gibt’s einen Brustgurt zur Pulsmessung. Läuft alles auf Android und Apple. Insgesamt macht das Konzept nur als Analysewerkzeug sinn. Der stete Blick auf’s Telefon würde mich schon beim Laufen nerven. Gerade beim Paddeln eigentlich Witzlos. Aber mal ehrlich, das ist doch alles einfach zu viel: Den Laufsensor im Schuh, die Pulsanzeige am Handgelenk, die Stöpsel im Ohr, der Pulsmesser um die Brust und die Analyseblackbox in der Hosentasche. Und das Mikro noch am Hals. Wahnsinn. Bis man da verkabelt ist, ist auch schon Mittag. Aber gut, zu Analysezwecken mag das Sinn machen. Die Route wird automatisch aufgezeichnet, die Zeiten, der Fortschritt, die Herzfrequenzen, Belastbarkeitszonen, Kalorienverbrauch und ist dann aufbereitet abrufbar auf der Website des Herstellers.

Und wer sich noch nicht genug als Menschmaschine fühlt, der zieht sich folgenden Sonntagslink rein…

Sonntagslink: Head Sensor Bluetooth Helmet

Der ICF bewirbt den Weltcup in Szeged (Ungarn) mit einem sehr nicen Video – finde ich. Aber ich muss wohl davon ausgehen, dass deren Werbeargentur keine Non-Profit-Organisation ist. Wer finanziert eigentlich den ICF?

Sonntagslinks: Intro Video Weltcup ICF.

Ein scheinbar neuer und aktuell aktiver Blog hat sich auf h2oholics.de gegründet. Tagline: Die Hanseatisch-Preußische Achse des Kanusports. Es gibt auch einen Twitteraccount @H2Oholics und alles in Allem: Schön anzusehen.

Sonntagslink: Der h2oholics Blog.

Es dauert und dauert mit den Gründung der Kehrwasser UG (haftungsbeschränkt). Das Handelsregister braucht noch ein wenig. Ich habe eine neue Schriftart ausprobiert. Was meinen Sie dazu, Gentlemen?

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Alle Logos und auch Sonstiges über die Kehrwasser Gesellschaft findet Ihr ab sofort hier:

Sonntagslink: Über die Kehrwasser UG (Haftungsbeschränkt)

Sonntagslinks: App zur Tournavigation und das Inga Project auf dem Kongo

Komoot heißt eine Smartphone-App mit der sich leicht touren planen lassen. Sportarten lassen sich auswählen sowie, die Fitness des Benutzers. Die hilft dann bei der Suche nach geeigneten Zielen. Der Haken: Derzeit nur für Biker und Trekker. An die Entwickler der Gratis-App: Schöne Sache, aber wenn ihr nicht bald die Bötlefahrer einbaut, kopiere ich euer Konzept.

Sonntagslink: Komoot Blog

Außerdem kam mir eine Idee für unsere Kanubox App. Sogenanntes „Shouting“ gibt es bereits in einigen Apps. Das bedeutet, man legt eine öffentliche oder persönliche Nachricht an einem Ort ab. Wenn nun entsprechende Personen diesen Ort besuchen, werden ihnen die Nachrichten angezeigt – natürlich via Smartphone. So könnten sich Paddler auf ihren Touren an gewissen Spots zumindest virtuell verewigen. Wäre das nicht eine nette Spielerei?

Wuchtiger, krasser, höher. Es hätte auch gereicht, wenn ich Tyler Bradt, Steve Fisher, Ben Marr and Rush Sturges geschrieben hätte. Unter der Red Bull Flagge creeken sie den Kongo runter. Der Trailer ist einfach krank.

Sonntagslink: Das Inga Project

Sie ist da: Die Kanubox iPhone-App.

Nach fünf Jahren ist die Kanubox zu einem Teil der Kanugemeinschaft geworden. Jetzt freuen wir uns verkünden zu können: Die Kanubox iPhone App ist in diesem Moment in Apples Appstore verfügbar.

Man ist schon versucht von einer echten Innovation zu reden. Zumindest jedoch fügt unsere Smartphone-App eine bisher nicht gekannte Dimension dem allgemeinen Kanuerlebnis hinzu. Die Funktion ist schnell erklärt: Egal wo Ihr Euch befindet, die Kanubox App zeigt Euch mit einem Tap welche Artikel in der Umgebung angeboten werden. Schon lange haben wir ein Lösung für das Transportproblem gesucht: Ich hier unten in Wien und oben in Berlin wird mein Traumboot als Schnapper verkauft. Hinfahren? Schicken lassen? Alles zu teuer. Also dachten wir: Freunde des Kanusports sind ohnehin ständig unterwegs, warum bringen wir nicht den Käufer ohne Umwege zum Verkäufer. Vielleicht ergibt sich so sogar die eine oder andere Gelegenheit. Das Equipment direkt vor Ort zu testen beispielsweise oder Kontakte zu knüpfen und die aktuelle Tour zu bereichern. Eine enorm intuitive Kontaktfunktion haben wir deshalb gleich integriert. Ein Kanu-Navi für die komplette Kanubox-Bandbreite – wenn man so will.

Noch mehr Bilder und Details zur App bekommt Ihr auf: http://www.kanubox.de/app.

Ein Weihnachtsgeschenk

Spaß bei der Arbeit hatten wir. Das Ergebnis ist grandios. Nach knapp mehr als fünf Jahren Kanubox wollten wir was von dem ganzen Lob, der Treue und manchmal auch der Geduld zurückgeben, pünktlich zu Weihnachten: Die Kanubox App. Für 79 Cent direkt im AppStore. Auch als Last-Minute-Geschenk an jeden Kanuten eine schöne Idee.

Als nächstes

Ich denke eine kleine Pause haben wir verdient. Dennoch sind wir fleißig dabei, die Kanubox auf den neusten Stand in Sicherheit und Technik zu bringen. Wir hoffen, dass aus fünf Jahren 10 werden. Für die App haben wir auch schon ein Paar Ideen. Man könnte auf der Karte schicke Spielstellen oder Abschnitte verzeichnen und weitere Infos sowie eine Kommentarfunktion bereitstellen. Nur so als Idee.

4. Advent: Fünf gratis Kanu-Apps für’s iPhone

UPDATE: Die Kanubox App gibt es im Apple App Store.

Nicht ganz mehr ein Woche bis Weihnachten. Ich habe aus Apples App Store für Euch die besten Apps rausgesucht, die uns Böötlefahrer interessieren. Es gibt noch nicht viel, aber wie auch im Web geht’s auch auf dem Smartphone Stück für Stück voran in der digitalen Kanuwelt.

Extreme Sports Kayaking

Ein Spiel! Meinen Augen habe ich nicht getraut. Das letzte Mal, dass ich virtuell im Boot saß, war im Jahr 2000. Im Zuge der Olympiade in Sydney gab es eine Kollektion aus schlechten Minispielen. Kugelstoßen, Hochspringen und die üblichen Verdächtigen, aber eben auch Kanuslalom. Wie auch immer: Josh Blazer hat uns ein tatsächlich spielbares und sogar mit einem gewissen Spaßfaktor ausgestattes 3D Smartphonespiel kredenzt. Auch hier geht es darum, Tore zu treffen, einen Parcours zwischen gefühlten 50 Meter hohen Wasserfällen zu meistern. Mit ein wenig Übung macht es wirklich richtig Spaß. Strömung und Wellen sind recht realistisch umgesetzt und die goldene Regel: „Paddele stets schneller als das Wasser fließt“ sollte man selbst im Spiel verinnerlichen. Etwas nervig sind die Felsen und Torstangen, an denen man leider hängen bleibt und nicht weiter kommt.

Aber da sollt man ja auch nicht vorfahren. Doch ingesamt: Genau das richtige für lange Zugfahrten zu Weihnachten.

Link in den AppStore

Mountain Buzz

Wie bereits angesprochen wird der Impact, den der digitale Wandel auch auf Freunde des Kanusports hat, ununterbrochen größer. Das Kanumagazin nimmt das Internet Ressort ernster, die Besucherzahlen auch auf der Kanubox nehmen stetig zu und selbst kleine Shops und Hersteller werben im Netz. Ich begrüße das sehr. Die Amis sind aber wie so oft eine Nasenlänge voraus. Mit Mountain Buzz gibt es eine ganze Internetcommunity für Jünger des Weißen Wassers. Eine sogar in deutsch verfügbare App steht im AppStore zum Download. Klar, die Inhalte sind weiterhin auf Englisch, dennoch ist es die einzige App überhaupt, die für den deutschen Markt fit gemacht wurde. Es gibt Foren, Nachrichten und Chats. Es ist ein bisschen ein Kanutwitter.

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Launch Points Free

Ein witziges Navigationselement bringt diese App mit: Die fünf Navigationspunkte auf der linken Seite werden von einem kleinen gelben Paddler abgefahren. Das Herzstück dieser App sind aber eben die Launch Points, sprich: Paddelstellen, Spots. Konzeptionell überzeugt die App. Durch Zoomen und Verschieben der Karte lässt sich ein beliebiger Bereich einstellen. Die App sucht dann in der Region nach Spots und versieht die Orte mit Stecknadeln. Es lassen sich Favoriten verwalten und was den meisten gefällt, kriegt man auch zu sehen. Außerdem reicht ein Tap auf „Distance“ und die App zeigt die nächsten Stellen in der aktuellen Umgebung. Natürlich nur wenn sie bereits in der Datenbank vorhanden sind und genau da liegt natürlich der Hund begraben: In Deutschland gibt es praktisch keinen Eintrag. Dafür wenigstens in der Schwyz und In der Grande Nation.

Ausserdem: Die Funktion „Submit a Point“ hindert zum Glück keinen von Euch daran, Eure Liebingsspots einzutragen und uns daran teilhaben zu lassen. Im Gegenteil.

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Die North Face Trailhead App

Drei von Fünf Sternen. Die einzige App, die überhaupt bewertet wurde. Ich sag’s ja: Stück für Stück. Hier wurde sehr lobenswert auf das User Interface geachtet. Alle Infos sind an intuitiven Stellen zu finden. Allerdings gehen die für den reinen Kanuten interessanten Infos ein wenig unter, in der Masse der Highlights, Sehenswürdigkeiten, Lauf- und Radstrecken. Dafür gibt es gute Filtermögkichkeiten. Im Tab „Search“ lassen sich Suchkriterien vorgeben. Z.B. „within x miles“, gewisse Keywords und eben Kayak / Canoeing als Kategorie. Ganz klar: Ein ständiger Reisebegleiter für mich.

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Die Jackson Kayak App

Hier werden direkt Nägel mit Köppen gemacht, keine Gefangenen. Begrüßt wird mit einer kleinen Animation. Das Design ist nicht ganz so durchdacht und abgestimmt wie bei der North Face Trail App, dafür überzeugt die Jackson App mit News, ausführlichen Infos zu den Booten der Firma. Vor allem sehr unterhaltsam sind die zahlreichen guten Photos und Videos.

Ein obligatorischer Chat ist eingebaut, leider auch hier wieder: Die amerikanischen Flusspegel sind für unsereins eher weniger interessant.

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Letztlich kommt unter’m Strich schonmal ein ganz anständiges Angebot an Gratis Apps für alle Freunde des gepflegten Kanusports zusammen. Die Tourer unter Euch vermissen jetzt sicherlich ein Fahrtenbuch. Und hey, vielleicht wird die Kanubox ja auch hier wieder deutscher Interpionier im Bereich des Kanusports, wer weiß schon was noch kommt?!  Was denkt Ihr?

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