Sonntagslinks: Paddeldokus, heute Grönland-Vortrag, Abenteuer Freizeit, Wiederholung der Sickline, im Kajak durchs Aquarium

Schöne Paddeldokus in den Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen diese Woche. Ich entnehme daraus, dass im Grunde allen klar ist: Die eigentliche Paddelsaison beginnt im Herbst. Im Mittelpunkt von „Wilde Wasser, tiefe Wälder“ steht der Chankasee und der Amur im Nordosten Chinas. Wie der Individualtourismus insbesondere in seiner Ausprägung als Outdoorsport derzeit in China aufkommt, ist für mich der interessanteste Aspekt. Mann könnte sagen: Die Avantgarde Chinas geht in den Wald. Denkwürdig ist, dass sie sich bereits wie selbstverständlich über das Netz organisiert.

Sonntagslink: Wilde Wasser, tiefe Wälder – Durch die chinesische Mandschurei

Sauerland. Wer heute Abend noch nicht weiß, was er macht, der schaut sich den Multimedia-Vortrag von Jo Deleker im Jugend- und Kulturzentrum am Park in Hemer (Sauerlandkreis) an. Jo Deleker erzählt dort heute Abend ab 19 Uhr von seiner Reise zu den Eisbergen. Der Fotograf taucht des Öfteren mal auf dem Kanuradar auf und wer mag, schaut sich seine Werke im Netz an.

Eintrittskarten gibt es noch im Ticketshop des Sauerlandparks (Ostenschlahstraße) für 9,95 Euro sowie an der Abendkasse.

Sonntagslink: Grönland by Jo Deleker

Wir bleiben im Sauerland: Die Buchautorin Sandra-Maria Erdmann gibt regelmäßig eine Kostprobe ihres texterischen Könnens, indem Sie sich in ihrem Blog „Abenteur:Freizeit!“ mit dem Hobby und der Erholung beschäftigt. Es ehrt uns also, wenn wir aktuell einen Artikel über unser RENCOE.com-Projekt dort finden können und sie uns den schönen Satz, Zitat: „Eine Kanutour ist keine Kreuzfahrt“ schenkt.

Sonntagslink: Abenteuer: Freizeit!

Aaaia iaa iaai: Vorgestern und Gestern war die Sickline 2013. Siegreich war diesmal der Brite Joe Morley. Wenn ich den Anzeign in dem Videoplayer Glauben schenken kann, gibt es eine 14-Stüdige Wiederholung des Rennens online. Da kommt keine Langeweile auf.

Sonntagslink: Die Wiederholung des Live-Streams und alle Ergebnisse

Noch mehr Fotos gibt es auf den Seiten von GEO. Der Fotograf James Morgan setzte sich in der Tropenwelt des Indonesischen Archipels Raja Ampat ins Kajak und erlebte, wie es ist, über dem Mikrokosmos hinwegzuschweben. Er nannte seine Fotoreihe also trefflich „Im Kajak durchs Aquarium“.

Sontagslink: Im Kajak durchs Aquarium

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Osterlinks: Herzrythmusstörungen, tödliche Tasmansee, das Kanu zum überleben

„Bis zuletzt war die Hoffnung da, aber jetzt ist auch die Hoffnung gestorben. Da sind bei einem Routinecheck Dinge zutage getreten, von denen ich nichts geahnt habe“. Birgit Fischer kann ihr Comeback nicht durchziehen. Das war wohl die News der Woche. Drei Ärzte und der DKV-Mannschafftsarzt untersuchten Birgit und kamen zum selben Ergebnis: Herzrythmusstörungen. Seit letztem Herbst hat Birgit offenbar hart trainiert um nach ihrer letzten in Athen, auch in London wieder die Goldmedaille zu holen – mit 50 Jahren. Hoffnung bleibt noch: Ende des Monats wird auf der Regattabahn in Duisburg-Wedau die 2. Quali stattfinden. Mit einer Ausnahmeregelung des DKV könnte Birgit dort an den Start gehen. Denk‘ an Deine Worte Birgit: „Du musst Dir nichts mehr beweisen“.

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(Foto: Wikipedia)

Im Kanu kann es ernst werden, nicht nur im Wettkampf. Wir bleiben christlich, osterlich und besinnen uns: Das Kanu wurde zu einem Zweck konstruiert. Um die Existenz ging es. Im südindischen Hinterland der Malabarküste im Bundesstaat Kerala liegt ein tiefverzweigtes Wasserstraßennetz: Die Kerala Backwaters. Auf diesen Straßen kämpfen Menschen in Kanus für ihre Familien. Sie angeln, handeln mit Fisch, Kokosfasern, ernten Cashews und Reis. Eindrucksvolle Bilder lassen sich im Fotopedia Magazin bestaunen.

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Wie auf geradezu perverse Art und Weise die Lebensnotwendigkeit zu einer Lebensbedrohung umgekehrt werden kann, zeigt der Rekordwille des Australiers Andrew McAuley in der Dokumentation „Solo: Vermisst auf hoher See“. Sie versucht die zweifelhafte Motivation eines Extremsportlers zu ergründen und stellt die Frage: „Wieso war er so besessen davon?“ Wie es sich für eine seriöse Dokumenation gehört bewertet sie nicht die Ereignisse und doch zeigt sie, was dieser Mensch mit seiner Sucht nach dem Moment, in dem Du weißt „Jetzt muss ich nochmal alles mobilisieren, um hier heil heraus zu kommen“, unverantwortlich handelte. Er starb bei dem Versuch, mit einem ungetestet modifiziertem Kajak die selbst für Schiffe teils unbefahrbare Passage im Pazifik zu überqueren. Wenn man sich vorstellt, länger als 24 Stunden zwischen 10 Meter hohen Wellen und bei Windgeschwindigkeiten von 100 km/h pausenlos zu manövrieren, gegenzusteuern und letztlich kontinuierlich zu paddeln wird einem vielleicht der Wahnsinn klar. Natürlich nicht bei schönem Wetter und die meiste Zeit ist es stockdunkel.

Die Dokumentation gibt es online noch bis morgen früh 2:00 Uhr bei Arte +7 kostenlos zu sehen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

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