2015 erfolgreichste Kanubox-Saison: Das haben wir nun vor

pixel spade paddel new design

Aktiv sein, durchführen, erschaffen, kümmern, realisieren: Synonyme für das Verb „unternehmen“. 2015 war das mit Abstand erfolgreichste Jahr für uns. Wir bedanken uns bei Euch, indem wir die Schlagzahl erhöhen unser Ziel zu erreichen: Als „Unternehmung“ einen echten Dienst für die Kanusportgemeinde und Gesellschaft allgemein zu leisten. Die Kanubox investiert jeglichen Überschuss in die Entwicklung der Produkte und Prozesse. Die Einnahmen der aktuellen Saison 2015 ermöglichen uns in kommenden Winter folgende Projekte anzugehen:

(Kommentare und Meinungen sind höchst erwünscht)

Arbeitstitel „Aqua Anomaly“
pixel paddle new design graficsWir wissen, die technischen Möglichkeiten sind weiter fortgeschritten als heute eingesetzt und es kann Paddel geben, die aktuelle Möglichkeiten ausschöpfen. Als Team aus erfahrenen Kanuten, Wissenschaftlern und Ingenieuren haben wir einen Prototyp entworfen. Die ersten Entwürfe kannst Du hier betrachten. Wir Produzieren diesen Prototyp derzeit in verschieden Materialien und Verfahren. Einen Termin können wir natürlich noch nicht nennen und im nächsten Sommer wird das neue Paddel sicher noch nicht in Serie gehen können. Wir arbeiten ambitioniert an diesem Projekt. News aus der Entwicklung abonniert ihr hier.

Benutzerfreundlichkeit
Ich freue mich sehr, dass Ihr bemerkt und honoriert habt, wie wichtig uns die Bedienerfreundlichkeit und die Zuverlässigkeit (Usability und Reliability) in der neuen Kanubox und dem Kanubox Store sind. Dennoch konnten wir viele Kleinigkeiten sammeln, die wir verbessern werden. Durch diese erfolgreiche Saison können wir das – mit Turbo.

Wellengang TV
Wir wollen es einfach ausprobieren: Um Neuigkeiten rund um die Kanubox und den Kanusport zu kommunizieren, starten wir probeweise einen Youtube-Kanal. Dort bekommt Ihr Erklärvideos zu Kanubox-Funktionen, Berichte zu aktuellen Ereignissen aus der Kanuwelt, sowie Informationen zu unseren Technologien.

Neues Plopp-Design
Unser mittlerweile selbst auf der düsseldorfer „KÖ“ beliebte, schwimmende Designschlüsselanhänger Plopp wird in diesem Sommer komplett abverkauft werden. Die schlechte Nachricht für alle, die den blau-karierten gerne mochten: Dieser kann nicht mehr nachproduziert werden. Die gute Nachricht: Es wird einen hübschen Ersatz dafür geben in der nächsten Saison. Noch sind wenige da, also: Am besten jetzt bestellen (http://www.kanubox.de/store/articles/schlusselanhanger-schwimmfahig-plopp/).

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Plopp: In Deutschland Jobs schaffen

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Wir wollen Plopp gerne in Deutschland produzieren. Näharbeiten sind in Deutschland nahezu ausgestorben. Sie sind fast komplett ins Ausland verschoben worden. Nähereien innerhalb Deutschlands zu finden ist ein Knochenjob. In Tschechien erst, findet man so ziemlich die Nächste. Für mich persönlich ist das okay, solange faire Löhne bezahlt werden und gute Arbeitsbedingungen bestehen. Trotzdem ist mein aktuelles Ziel, die Produktion im Inland unter besten Arbeitsbedingungen zu organisieren. Mit unserer lieben Lilli starteten wir letztes Jahr. Die Menge der Vorbestellungen beweist jedoch: Lilli alleine wird bei dieser Nachfrage schnell an ihre Grenzen kommen. Der blau/karierte Plopp mit seinem limitierten Designstoff beispielsweise, ist bereits jetzt so gut wie ausverkauft. Innerhalb Deutschlands fanden wir etwas grandioses: Die REHA Werkstätten in Freiburg schaffen Arbeitsplätze für körperlich benachteiligte Personen unter möglichst normalen Bedingungen. Sie waren sofort bereit, Muster unserer Plopps zu nähen und die Qualität war zweifelsfrei aller erste Güte. Besonders hervorragend an dem Konzept der REHA Werkstätten finde ich, dass sie die sozialversicherungspflichtigen, also vollwertigen, Arbeitsplätze unter möglichst normalen Bedingungen schaffen. Das wollen wir von unserer Seite auch genauso halten. Wir stellen keine geringeren Qualitätsansprüche als wir sie auch an andere Nähereien stellen würden.

Dass es Menschen geben wird, die vor diesem Produktionshintergrund vor dem Kauf eines Plopp zurückschrecken werden, ist mir traurigerweise bewusst. Beeindrucken lasse ich mich davon nicht. Wir werden zwar keine besondere Werbung mit den REHA Werkstätten als Produzent machen, es aber auch nicht verschweigen. Ganz wie in diesem Artikel. Direkt werben, wollen wir damit nicht, da es sich über Kurz oder Lang ohnehin zu einer Mischproduktion entwickeln wird. Vor allem sollte doch die Qualität, Zuverlässigkeit, Arbeitsbedingungen und Produktästhetik die entscheidenden Kriterien für einen Kauf sein. Wer letztlich an der Nähmaschine sitzt, finde ich, sollte ganz und gar keine Rolle spielen.

Was haltet Ihr von dieser doch recht kontroversen Entscheidung? Nutzt die Kommentarfunktion oder schreibt mir per Mail.