Alles hier: Neuwaren und Gebrauchtes

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Ihr habt es gefordert, wir setzen es um. Seit langem erreichen mich Mails, ob wir auch Neuwaren verkaufen. Händler wollen Euch schon lange ihre Waren in der Kanubox anbieten. Ich stand und stehe auf dem Standpunkt, dass Neuwaren, wie auf anderen Plattformen auch, das Gebrauchtangebot verdrängen. Man kennt das aus anderen Börsen.

„Find it in the box” — so der Slogan seit 9 Jahren. Jetzt also auch Neuware.

Wir haben einen Weg gefunden alle glücklich zu machen. Auf der einen Seite sind da die Nutzer, Ihr, die gerne eine Plattform, einen Ort im Internet hätten, wo sie das gesamte Spektrum der Kanuausrüstung durchstöbern und erwerben können. Gleichzeitig könnt Ihr Neuwaren von Gebrauchtwaren getrennt betrachten und durchsuchen. Damit bleibt die Kanubox der Gebrauchtmarkt den man kennt. Das ist mindestens mal unser eigenes Interesse. Händler können Euch ihr Angebot zugänglich machen und das an einem zentralen Ort, der ohnehin bereits zentral in der Deutschen Kanuszene ist.

Neuwaren integriert in die Kanubox

Auf der Startseite werden Neuwaren präsentiert. Bald auch beruhend auf Euren individuellen Interessen. In den Kategorien werden passende Neuwaren angezeigt. Ebenso in den Annoncen selbst. Da finden wir bereits möglichst ähnliche Annoncen und Produkte.

Sofort vergleichen, ist das jetzt ein Schnäppchen oder doch eher nicht? (Beispiel Predator Lee) Zugegeben, es funktioniert nicht immer perfekt, aber meistens. Und dann auch gleich mit drei/vier Klicks kaufen zu können, ist das vollendete Shoppingerlebnis.

Ebenso in der Suche. Dort können Gebrauchtwaren und Neuwaren direkt miteinander verglichen werden. Probiert es aus! Nehmt das Stichwort »Paddeljacke« oder »Schwimmweste« beispielsweise.

Woher kommen die Neuwaren in der Kanubox

Machen wir jetzt auf Einzelhandel? Nein, wir verkaufen unsere Plopps. Fachhändler sind andere. Und das sind Spezialisten auf ihrem Gebiet. Bereits vier lokale spezialisierte Fachhändler bieten derzeit ein sehr großes Sortiment in der Kanubox an – und es wächst! Rennsport, Wildwasser und Seekajak ist bereits vertreten. Bereits über 70 Produkte und Produktvariationen. Hiko, Peak UK, Artistic, Sandiline, Camaro, Kajner, Kober und, und, und.

Durchdachte und intuitive Bedienung
Der Kauf von Neuware ist unfassbar einfach. Gewohnt den Warenkorb füllen. Sofort sind alle Kosten transparent dargestellt. Mit einem Klick geht’s zur Kasse, keine Registrierung nötig, Zahlungsdaten eingeben und bequem zahlen via Rechnung, Paypal oder Vorkasse. Über den Versandstatus wird umgehend informiert.

Sicher ist nicht selbstverständlich
Bei uns schon. Kleineren Händler online fehlt meist das technische Know-How für eine verschlüsselte Übertragung. Hier in der Kanubox übertragen wir Eure persönlichen Daten, Rechnungsdaten, die Bestellung als solches, Paypal und auch Kreditkartendaten strikt verschlüsselt (SSL) und speichern sie in einem sicheren Datencenter in der Schweiz.

Fazit
Die neue Kanubox ist zu dem Ort geworden, an dem Ihr intuitiv und praktisch eine vielfältige Auswahl an Gebraucht- und Neuware durchstöbern, Kosten transparent einsehen und einfach, komfortabel und sicher kaufen könnt. In diesem Sinne: Find it in the box!

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Ausrüstung: Die richtige Schwimmweste finden

Die richtige Schwimmweste ist immer wichtig. In der bevorstehenden kalten Jahreszeit wird sie noch wichtiger, als sie im Sommer ohnehin bereits ist. Und natürlich gibt es für jede Disziplin geeignete und weniger geeignete Schwimmwesten. Ich habe mal diverse Schwimmwesten von Hiko in Bezug auf Disziplinen miteinander in Beziehung gesetzt.

Grundsätzlich ist es für jede Schwimmweste erstrebenswert, die Bewegungsfreiheit des Kanuten möglichst nicht einzuschränken, möglichst viel Auftrieb zu erzeugen und noch großartig auszusehen. Die Meisten Disziplinen fordern zusätzlich Stauraum. In diesem Koordinatensystem bewegen sich verschiedenen Kompromisse. Quasistandard sind verstellbare Gurte an den Schultern und oder der Taille. Die Verwendung von Nylon 210D, einem abriebresistenten Nylon, ist ebenso obligatorisch.

Für Seekajaker und die langen großen Touren

Für die See, die Küste und lange Flusstouren ist es wichtig, dass die Schwimmweste besonders gut ausgestattet ist. Es müssen Schlüssel, Snacks, Karabiner, Messer, Geld und viele andere kleine Dinge untergebracht werden. Ein Handy kann in der Not Leben retten. Wärme und Isolation kommt bei jeder Weste praktisch frei haus. Denn natürlich ist eine Schwimmweste immer auch ein hervorragender Wärmespeicher. Einige Hersteller fördern im Zuge ihrer Entwicklungsarbeit gezielt das Wärmeverhalten der Schwimmweste.

Es ist wichtig, auf auf Wildwasser, dass mindestens zwei Mitglieder in der Gruppe irgendwo einen Wurfsack unterbringen können, ohne davon behindert zu werden. Zwei natürlich für den Fall, dass gerade der Falsche kentert.

Eine, die diese Eigenschaften mitbringt, ist die Hiko Aquiatic Schwimmweste. Sie hat die Wurfsacktasche, ist wärmeoptimiert und bietet viele Täschchen, um jeglichen Kleinkram unterzubringen.

Falls der Wurfsack nicht verwendet wird, kann dort ein Trinkwassertank untergebracht werden. Die Schläuche können durch die vorhandenen Kanäle in der Weste verlegt werden. Die Leuchtgeschosstasche auf der Vorderseite zieht sich mit einem Gummi verlustsicher zu. Bleibt dadurch schnell griffbereit.

Für Wuchtwasser

Safty First gilt im Kanusport natürlich vor allem. Gerne wird unterschätzt, mit welcher Kraft das Wasser durch die naturgemachten Kanäle drückt. Auftrieb kann eine Weste hier nicht genug haben. Doch auch hier muss die Bewegungsfreiheit erhalten bleiben. Hier gilt: Wer schlechter paddelt, schwimmt früher. Unerwartet interessant ist ein Reißverschluss, um im Notfall leicht aus der Jacke herauszukommen. In Ästen und Gestrüpp wird der Lebensretter leicht zur Falle. Auch hier müssen Messer und Wurfsack am Mann sein.

Die Hiko Chinch Harness ist ein guter Kandidat für diese Kategorie. Also für extremes Wildwasser und Rafting. Zusätzlich wird sie nicht selten beim Segeln, im Rodeo, in der Wasserrettung und im Canyoning eingesetzt. Natürlich schadet sie auch niemandem, der auf WW2 eine etwas gemütlichere Gangart einlegt. Ein weitere Kandidat wäre die Salty Dog.

Wettkampftauglich?

Für den Wettkampf ist das natürlich alles Schnickschnack. Die Retter stehen am Rand, egal ob Slalom, Rodeo oder Abfahrt. Hier gilt: Soviel Auftrieb wie nötig bei buchstäblich uneingeschränkter Bewegungsfreiheit. Mehr braucht es nicht.

Die Hiko Swift hat ein sehr schmales Profil. Die flexiblen Seiten ermöglichen eben die benötigte Bewegungsfreiheit. Sie erfüllt die Anforderungen des ICF für den Wettkampfsport im Wildwasser. Ich persönlich setze die Swift so oft es geht ein. Ich verzichte gerne auf jegliches Gedöns, denn schließlich will ich paddeln. Alle Westen bekommt ihr in der Kanubox Corner. Weitergehende Fragen und Anmerkungen in den Kommentaren unten würden mich wie immer interessieren.

Neueröffnung: Erstes Fachgeschäft an der Donau in Oberösterreich

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Peter und Petra gründen die kayak-connection Handels GmbH. Der Online-Kanushop kayak-connection.at eröffnet am 11. und 12. April einen Kanushop in Ottensheim. Es wird nach eigenen Angaben der Erste seiner Art in der Region Oberösterreich sein. Peter Pollak, gebürtiger Linzer, Geschäftsführer, mehrfacher Staatsmeister (Österreichischer Meister) und der Gewinner der Kanu-Weltmeisterschaften der Altersgruppen (ICF Canoe Sprint Masters Competitions) im Flachwassersprint stehen ab dann mit voller Erfahrung den Kunden im Ottensheimer Kanushop zur Verfügung. Schön ist, dass das Ottensheimer Kindlhaus bereits früher Unterkunft und Einstellplatz für die Donauflösser und ihre Flosse war und wir mit unserem Fachgeschäft so wieder an diese Boots-Tradition des Hauses anknüpfen können“, so Pollak.

Von Anfang an mit dabei: Unsere Plopps. Unsere schwimmenden Schlüsselanhänger lassen sich hoffentlich schon bei der Eröffnung, später aber auf jeden Fall im Kindlhaus betrachten und kaufen.

Auch wir von der Kehrwasser UG dürfen Petra und Peter voraussichtlich als neuste Partner unsere Kanushops der Kanubox Corner begrüßen. Wir schauen noch, welche Produkte der kayak-connection das übliche Kanubox-Gebrauchtangebot derart ergänzen, dass Ihr, unsere Leser, Besucher und Kunden, möglichst viel davon habt.

Wer sich das also anschauen will, der hat dazu am 11. April von 14 bis 19 Uhr und am 12. April von 9 bis 13 Uhr Gelegenheit. Bis dahin.

Paragliding vom Everest und weiter mit dem Kajak

Für die meisten Menschen ist die Besteigung des Mount Everest das ultimative Abenteuer. Den Gipfel zu erklimmen wäre natürlich Ziel der Reise. Für die zwei Freunde Sanobabu Sunuwar und Lakpa Tshiri Sherpa war es nur der Anfang ihrer Reise.

Noch nie wurde versucht, mit dem Gleitschirm vom Gipfel des Mount Everest zu fliegen und dann weiter mit dem Kajak auf dem Ganges in den Indischen Ozean zu paddeln. Es war ein Ausflug, der Monate dauerte. Die beiden Männer wurden 2012 von der National Geographic für das Abenteurer des Jahres ausgezeichnet. Sunuwar lernte den perfekten Komplizen für diesen Plan kennen: Tshiri Lakpa Sherpa. Sherpa, ein Bergsteiger Veteran, sozusagen der Messner Asiens, beschloss seine Reise zu begleiten. Im Kajak hatte Sherpa jedoch nie gesessen und noch nicht einmal schwimmen konnte der Mann.

Das Duo arbeitete einen Rahmenplan aus und begann den Aufstieg auf den Everest. Nach fünf Tagen Aufstieg mit schwindenden Vorräten begannen Sunuwar und Sherpa den Aufstieg in die Todeszone des Mount Everest – über 26.000 Meter. Kurz vor dem Gipfel waren sie knapp an Sauerstoff. An diesem Punkt hatten sie dann auch keine andere Option als den ursprünglichen Plan. Der einzige Weg nach Hause war der Gleitschirm.

In nur 42 Minuten glitten die beiden Piloten 15 Meilen hinunter zu einer Landebahn in Namche, Nepal. Zu Fuß wäre das eine zweiwöchige Wanderung gewesen.

Durch ihre illegale Aktion wurden sie von der Armee gesucht. Und hatten noch den, ihrer Meinung nach, schwierigeren Teil vor sich.

»28 days kayaking… more difficult than climbing Everest«

Sie kenterten auf dem Ganges, mussten durch den sogenannte »Bereich der Toten« und wurden von Einheimischen ausgeraubt. Kajakfahren ist halt kein Zuckeschlecken.

(Quelle und Video)

Sonntagslinks: Duisburg 2013, Kober Fotos, Seabreacher und Kajakliebe

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Wenn ich das folgende Ding geschenkt kriegte, wäre das wohl die Ausnahme, die meine Mo-Bo-Antipathie bestätigt. Aber hey, dass Männer älter werden, erkennt man schließlich daran, dass ihr Spielzeug teurer wird… Auf diesen Shopseiten halte ich übrigens das „Kunden, die dieses Produkte kauften, kauften auch“ für eine dreiste Lüge.

Sonntagslink: Jemals mit einem Jet getaucht?

Nicht nur Facebook-Freunde sollten sich die Fotogallerie von Kober mal anschauen. Keine Angst, Prism hört eh mit.

Sonntagslink: Kober Chronik-Fotos

Das ist wahre Kajakliebe…

Sonntagslinks: Kanubau und Kanufestival


Guten Abend. Eine Marketingaktion von dem berliner Kanuunternehmen Berger Boote hat mich in der letzten Woche überzeugt. Eine der wenigen deutschen Firmen im Kanugeschäft die im Netz einiges richtig machen. So teilen sie gezielt Know-How mit ihren Kunden, indem sie die Videoserie „Kajakbau“ veröffentlicht haben. Wie werden Luken ausgeschnitten, wie wird Rumpf und Deck miteinander verbunden. Alles passend zu den verkauften Faltbootbausätzen – klar. Falls der liebe Jochen zusieht, Herr Lettmann: Teilen sie doch einfach mal ein Video im Sendung-Mit-Der-Maus-Stil mit ihrer Internetcommunity. Sowas interessiert uns. Bis dahin gefällt uns dieser Sonntagslink

War jemand schonmal auf dem Spaßkanal in Holland? In diesem Jahr findet dort ein Kajak Festival statt. Falls jemand Dutch Water Dreams noch nicht kennt, der möge hier zur niederländischen Internetseite pilgern. Mir geht es um das Kajak Festival in Zoetermeer irgendwo zwischen Utrecht und Den Haag. Unter anderem gibt es dort Boater-Cross. Gefällt mir. Aber es gibt auch Wildwasserabfahrt, Freestyle, Polo, Slalom und sonst noch was. Wie das ganze genau abläuft: Goede middag. Wer dem Holländisch auch nicht mächtig, schaut sich das Video an, der Rest wirft einen Blick ins Programm und sagt mir dann was drin steht. Beides verbirgt sich hinter folgendem Sonntagslink.

Blogvorstellung: Hermann’s Canoeing Blog

Der Blog ist bei den deutschen Paddlern noch nicht angekommen. Bei deutschen Paddlern braucht es immer etwas… Zeit. Alles cool, man muss ja nicht jeden Trend mitmachen. Dennoch bin ich der Meinung – auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Paddler und Vereine müssen bloggen. Sportarten, die dicker in der Öffentlichkeit auftreten dürfen aber es viel weniger verdient haben als die Paddelei es hätte, sind auf paradoxe Weise auch mit Blogs stärker vertreten. Deshalb will ich die Brotkrumen mal aufsammeln und die „Blogosphäre“ ausleuchten.

Wir starten mit der ersten Blogvorstellung: Das Blog von Hermann Husslein. „On his road to Olympic Games 2012“ lautet die Tagline. Aufgewachsen in Hanau, erstes Slalomrennen in Bad Kreuznach, fährt noch immer für Hanau. Besonders: Er ist Thai. Als solcher nimmt er als erster Thai Slalomkanute überhaupt an den olympischen Spielen teil. In seinem Blog erzählt er uns seine Trainingsfortschritte mit dem Ziel „London 2012“ vor Augen.

Er schreibt auf Englisch und stellt uns so manches interessante Material zur Verfügung. Bilder, Videos und natürlich Texte.

Letzter Artikel ging um das World Ranking in Neu Seeland. Da schreibt er unter anderem von der „Wai-O-Tapu Wonderworld“ und bereits seine Schnappschüsse sind einen Klick wert.

Viel Erfolg für Hermann. Als nächstes? Den nächsten Blog muss ich erst suchen! Kein Witz. Ich hoffe ich find‘ noch einen. Wenn Ihr einen Vorschlag habt, oder selbst Bloggt, stellt ihn kurz vor. Einfach eine Mail an mich.