Sonntagslinks: Politik mit Kanusport, Umdenken nach Hochwasser, Gewässervideos, Outdoormessen

Dieses Interview mit der Frau Ministerin Ute Schäfer stört mich enorm. Ihre so offensichtliche Motivation, Events wie die Kanu-WM2013 zu benutzen, um die Stadt Duisburg von der Loveparade-Katastrophe rein zu waschen, finde ich pervers. Soetwas darf man nicht berechnen, damit muss die Stadt Duisburg leben, mit einer gewissen Demut. Das Unglück forderte vor drei Jahren 21 Tote, mehr als 500 Verletzte und noch heute ist die Schuld nicht abschließend geklärt. Gegen 16 Verantwortliche der Stadt Duisbrug und der Polizei (und des Veranstalters) wird noch immer ermittelt. Da darf man nicht ein schönes, vom DKV ganz sicher akribisch durchgeplantes Event wie die Kanu-WM nehmen und als Gegengewicht instrumentalisieren. Die Stadt Duisburg darf Taten sprechen lassen – keine Frage – aber sie darf nicht darüber reden.

An Teilnehmern und Besuchern mangelt es nicht. 1500 Teilnehmer aus 75 Nationen ist das seit jeher beste Teilnehmer:Nationen-Verhältnis einer Kanu-WM (Quelle: Bayrischer Kanuverband). Otto Schulte – der Chef der WM – rechnet mit 8000 Übernachtungen.

Übernächste Woche geht’s los: Am 27.8.

Sonntagslink: http://www.kanuduisburg.de/

Nach dem Hochwasser im Juni waren mehr als 100 Kanuvereinsheime betroffen. 29.000€ aus Spenden und durch den Verband sind bereits an 26 von ihnen geflossen. DKV Vize Friedhelm Wollner mahnt das Umsetzungsdefizit nach 2002 an. Alle Fakten in folgendem Bericht des MDR:

Sonntagslink: Kanuverband fordert Umdenken (inkl. Radiobeitrag)

„Steve Peacewalker“ – unter diesem Name findet man Paddelvideos. Steve ist mit seinem Boot, Zelt und HD-Kamera auf den diversen Flüssen unterwegs. Enns, Traun, Leitha, Mur, im Spreewald etc. Die Videos schneidet er hervorragend zusammen. So bekommt man einen guten Eindruck von den Gewässern in ihrer Gesamtheit.

Sein Boot, das Schlauchkajak „Grabner Explorer“, findet man übrigens auch bei RENCOE.com im privaten Kanuverleih.

Sonntagslink: Steve Peacewalkers YouTube Kanal

Outdoormessen: Die „OutDoor“ in Friedrichshafen ist bereits für 2014 wieder angekündigt und in Stockholm findet vom 16. bis 18. Oktober das European Outdoor Summit 2013 statt. Laut Veranstalter sind in diesem Moment noch 54 Plätze von 300 frei.

Sonntagslink: http://europeanoutdoorsummit.com/

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Sonntagslinks: Duisburg 2013, Kober Fotos, Seabreacher und Kajakliebe

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Wenn ich das folgende Ding geschenkt kriegte, wäre das wohl die Ausnahme, die meine Mo-Bo-Antipathie bestätigt. Aber hey, dass Männer älter werden, erkennt man schließlich daran, dass ihr Spielzeug teurer wird… Auf diesen Shopseiten halte ich übrigens das „Kunden, die dieses Produkte kauften, kauften auch“ für eine dreiste Lüge.

Sonntagslink: Jemals mit einem Jet getaucht?

Nicht nur Facebook-Freunde sollten sich die Fotogallerie von Kober mal anschauen. Keine Angst, Prism hört eh mit.

Sonntagslink: Kober Chronik-Fotos

Das ist wahre Kajakliebe…

Sonntagslinks: 25 weltbeste Paddler bei einem Event

Vor einem Monat war es unsicher, dass dieses Jahr wieder dieser großartige White Water Grad Prix stattfindet. 2011 war der WWGP bereits ein tolles Event. Es ist gerade einen Monat her, dass das Komitee des White Water Grand Prix eine „Fundraisingwebsite“ zusammenbaute. Also eine Internetseite, die um Sponsoren wirbt. Eigentlich dürfte es kein Problem für so einen Wettbewerb sein, Unterstützung zu finden. Redbull? Das ist im Prinzip nix anderes, als das viel besprochene „Crowdsourcing“. Das Ergebnis könnte interessant sein, denn wie kulturelle Projekte, könnten auch deutsche Veranstalter die Crowd nutzen, um neue Events im Kanusport zu finanzieren.

Sonntagslink: Save the WWGP!

Dieses Jahr startet das Event am 1. Dezember und zwar in Chile. Es geht 14 Tage und die Freunde des Kanusports absolvieren 5 Stationen und Disziplinen. 30 Paddler werden an dieser Plantschtour teilnehmen. Eine Station wird als „Enduro“ bezeichnet, was ich als eine Art Downhill auf Wasser auffasse. Es gibt noch Slalom, Sprint und Boatercross. Für das diesjährige Winterevent geht es allerdings vor allem darum, für den WWGP 2013 zu begeistern – insbesondere Sponsoren. Klappt das nicht, wird das nächstes Jahr wohl nichts.

Sonntagslinks: Der White Water Grandprix

Das Team hat auch im letzten Jahr bereits ein Video herausgebracht. Im Stil einer klassischen Sportübertragung kann das 45-Minutenvideo online geschaut werden. Zentral im Konzept des WWGP ist allerdings auch die weltweite Übertragung via Netz. Es soll einfach auf der Welt stattfinden. Wenn ich die Zeichen nun richtig deute, wird es am 1. Dezember, sozusagen mit dem Öffnen des ersten Törchens, eine Liveübertragung auf der Internetseite geben. Hoffen wir’s!

Sonntagslink: 45 Minuten White Water Grand Prix 2011 in Quebec

Sonntagslinks: Schlagmann und Bootsbau

Bahne Rabe, Hochleistungssport, Bootsbau, Workshop, Olympia, London

Die Spiele in Sydney 2000 waren noch nicht vergessen, da füllte der Ruderer Bahne Rabe zum letzten Mal die Medien. Wir erinnern uns, tragisch erkrankte der Nationalheld an einer Lungenentzüdung. Aufgrund seiner „Anorexia mentalis“ – Magersucht – überstand er die Entzündung nicht. Die Sportjournalistin Evi Simeoni (FAZ) hat ein Buch über ihn geschrieben – „Schlagmann“. Irgendwas zwischen Biografie und Roman. Es zeigt Rabes Verbissenheit. Seine völlige Aufopferung für das Rudern. Obwohl noch nicht über die ersten paar Seiten hinaus, stört mich bereits die Verallgemeinerung auf den Hochleistungssport. Bahne Rabe war in seinem Team immer speziell. Er war kein Symptom. Der Appell an die Vereine und Verbände sollte lauten: Betreut eure Sportler und achtet darauf, dass sie Mensch bleiben. Es geht über’s Ziel hinaus, die Verbände als brutale Anheizer darzustellen, die totale mentale Selbstaufgabe einfordern.

Sonntagslink: ZDF Aspekte über das Buch.

Nicht nur Leistungssportler benötigen hervorragendes Gerät. Wer verliert nicht gelegentlich Gedanken und Tagträume an den Eigenbau eines Bootes. Das eigene Boot selbstgebaut. Hobeln, leimen, schrauben, harzen, schleifen – Bootsbau ist ohne Frage eine Kunst. An der Havel, nördlich von Berlin, werden Bootsbau-Workshops angeboten. Jeder baut dort unter Anleitung sein Holzkajak nach Wunsch. Der Kurs dauert eine Woche und die Unterbringung schaut mir extrem luxuriös aus. Nicht billig ist es natürlich, aber den Preis ist es wohl wert.

Sonntagslink: Boot-Workshops – Eine Kooperation von Berger-Boote und TraumKanu.