Wasserratten: Plopp bald auch in bio

Schwimmender Plopp Schlüsselanhänger bio mit kork Füllung

Wir tüfteln an dem Bio-Plopp. Unser schwimmender Schlüsselanhänger aus Designstoffen ohne Styroporfüllung. Wie es dazu kam? Na es verhagelt einem halt den Tag, wenn man seinen Schlüssel versenkt. Klar gibt’s da schon was. Korkbälle und Plastikbojen. Aber meinen ästhetischen Ansprüchen genügte das nicht. Ich wollte etwas Besonderes. Schließlich trage ich das Ding ständig mit mir rum, ohne dass eigentlich was passiert. Plastik-Quitscheentchen wollte ich nicht. Korkbälle auch nicht. Also was Eigenes nähen.

Ästhetik und Nachhaltigkeit

Er sollte können: Erstens schwimmen und zweitens gut aussehen. Außerdem konnte ich damit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung – in der REHA-Werkstatt Emmendingen für Arbeit sorgen. Das finde ich, ist eine gute Sache. Die Arbeitsqualität ist super. Seit 2014 haben wir ganze 7 Plopps zurückbekommen. Retourenquote ist also bombig. Nie wegen der Qualität. Sondern weil sich der Kunde einfach umentschied und lieber den Blauen statt den Roten wollte. Die Verpackung ist aus Pergamin. Also hatten wir folgendes: Funktion, Aussehen, Verarbeitung, faire Löhne, Jobs in Deutschland und eine ökologische Verpackung. Perfektes Bundle.

Bald komplett bio

Seit 2014 verkaufen wir die Plopps online und vereinzelt durch Händler in München und Konstanz. Jetzt wollen wir nochmal einen Schritt weiter gehen. Eine neue Kollektion kommt in diesem Jahr heraus und vor allem wollen wir den Plopp jetzt vollständig bio machen. Der Plopp schwimmt, weil er mit Styropor gefüllt ist. Das ist vollkommen in Ordnung, ökologischer wäre allerdings eine Füllung aus Kork. Weil 100% biologisch abbaubar. Momentan testen wir eine Füllung aus Korkgranulat. Ob die Schwimmleistung genauso gut ist, wie bei der Styroporversion, können wir erst nach weiteren Tests sagen. Wie beim Klassik-Plopp wollen wir ihn ausgiebig testen. Die Schwimmfähigkeit für vier handelsübliche Haustürschlüssel muss der Bio-Plopp schon bringen.

Verkaufsstart

Wie die Tests laufen und wann wir den Verkaufsstart haben werden, erfahrt Ihr in unserem Plopp-Letter. Da gibt’s ausschließlich News zum Plopp. Kein Spam, versprochen! Auch wann die neue Kollektion herauskommt und wie sie genau aussehen wird, erfahrt Ihr dort. Zum Verkaufsstart wird es einen Rabatt geben. Die Facebookseite der Kanubox könnt Ihr auch liken. Damit Ihr bei Facebook nichts überseht, abonniert lieber den Newsletter.

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Sonntagslinks: Hamburg, Lena und Herr Schulte

Hamburg schätzt den Kanusport. Vielleicht nur als Attraktion, immerhin. Jedenfalls schafft man es in Hamburg, die Attraktivität der Paddelei im wahrsten Sinne zu kanalisieren. Wer Hamburg nicht kennt, kennt mindestens den Hafen und wer Hamburg ein bisschen kennt, der kennt zudem die Elbinsel Wilhelmsburg. In einem 9,5-Millionen-Euro-Projekt baut die Stadt einen Kanal von der Insel bis zum Hafen. 1,3 Kilometer lang, 7,5 Meter breit und 75 Zentimeter tief. Offiziell dient der Kanal der Entwässerung, laut LSBG-Projektleiterin Käthe Fromm, 57. Ich glaube weiterhin an meine Attraktionsthese. Kurz nach Fertig im April 2013 findet auf der Elbinsel nämlich die  Internationale Gartenschau statt. Sonntagslink

„Lena – Paddeln ins Sibirien“

Auch wenn nicht jedermann das Vergnügen hat, in der Nähe des Thüringen’schen Mühlhausen zu leben und dort das Kulturzentrum 3K besuchen zu können, finde ich das bisher gesichtete Bildmaterial von zwei Frauen und zwei Männern die in Ihrer „zweiten Jugend“ auf die Idee kamen, den arktischen Strom „Lena“ zu betouren, extrem beeindruckend, sehenswert und deshalb interessant. Sonntagslink

Für alle Thüringer: Donnerstag, 26. Januar, um 20 Uhr in der Mühlhäuser 3K-Spielstätte Kilianikirche, Tel. (03601) 440937.

Wind und Sturm

Ein auf der Lahn in Gießen herrenlos treibendes Boot sorgte für Hektik. Der höchst schiffbare Wasserstand war erreicht, paddeln Verboten. Dennoch, alles gut, ein Hubschrauber der Polizei suchte die Lahn ab. Die Fluten müssen wohl das Boot losgerissen haben. Sonntagslink

Mit Naturgewalten hatte auch Urgestein Siegfried Schulte zu kämpfen. Die Fluten hatten die Strecke dezent verwüstet. Mit Kettensäge bewaffnet, machte er sich persönlich an die Arbeit und befreite die berühmte Hagener Wildwasserstrecke von Gestrüpp, Ästen und Geholz. Sonntagslink