Sonntagslinks: Lippstadt Sprint, König von New York und Bootstest mit Wildschwein bei Lettmann

NW Whitewater Kayak

Lippstadt Sprint

Seit Ewigkeiten, nämlich seit 29 Jahren, gibt es in Lippstadt den Sprint. Er findet zur Herbstwoche statt, einer Kirmes in der Innenstadt von Lippstadt. Dort liegt auch das Tivoli. Top-Athleten fahren jedes Jahr im insgesamt 3000 Euro und sehr ordentliche Sachpreise. Das Ganze ist im positiven Sinne sehr theatralisch gestaltet: In der Kirmesathmosphäre, bei Dunkelheit kommen die Starter aus dem Schwarz einer Brücke in ein vielleicht 50qm großes Becken. In Schwaden aus Kunstnebel absolvieren sie die ersten zwei oder drei Slalomtore, dann geht es über eine schmale Rutsche auf die nächste Ebene. Die Herausforderung dort: Das Paddel über ein ca. zwei Meter hohes Banner zu werfen, wieder aufzufangen und die letzten 2 bis 3 Slalomtore bis zum Ziel zu meistern. Nicht selten scheitern die Fahrer an dem Plakat. In 40 Sekunden soll der Lauf durch sein und das ist sehr spannend anzusehen.

Während der Sprint also in den Abendstunden ausgetragen wird, findet dieses Jahr zusätzlich ein Boatercross-Rennen nachmittags statt. Gelungen ist das Ereignis auch deshalb, weil es unseren Sport kurzweilig verpackt einer Öffentlichkeit zugänglich macht.

Sonntagslink: Sprint2013

Trailer zum Sprint

Trailer zum Boatercross

König von New York

Um den Big Apple herum wird ebenfalls um die Wette gepaddelt. „King of New York“ ist ein Wettkampfestival in der Umgebung von New York. Es besteht aus dem Black, dem Eagle, dem Raquette und dem Moose Race. Die ersten drei sind bereits abgehakt, das entscheidende Moose Race auf dem, Ihr ahntet es „Moose-River“, steht jetzt an. Die Karte zeigt die verschiedenen Flüsse. Dass New York Natursport in der absoluten Pampa zur Verfügung hat, vergessen die meisten. Vom 17. bis 19. Oktober findet das Rennen statt. Sollte es Material dazu geben, werde ich es recherchieren.

Sonntagslink: Whitewater King of New York

Wilde Wasser und wildes Schwein bei Lettmann

Lettmann veranstaltet wieder seinen Bootstest auf der Slalomstrecke im schönen Hagen-Hohenlimburg („Holibu“) an der Lenne. Getestet werden Wildwasserboote von Lettmann, Dagger, Liquidlogic, Pyranha und Wavesport. Natürlich will Lettmann an diesem Tag was verkaufen, aber Christian Zicke macht wenigstens ein Event draus. Dass alle möglichen Boote zur Verfügung stehen ist doch wirklich der einfachste, eigentlich der einzig sinnvolle, Weg, um sein nächstes Kanu auszuwählen. Nach dem Test können die Boot zu individuellen Sonderpreisen gekauft werden. Soll heißen, bei Handeln und Failschen schlägt das Kanubox-Herz höher.

Und nach dem Test gibt’s dann auch noch Entertainment. Christian sorgt mit seiner „Schweinerei“, also Wildschwein am Spieß für das Leibeswohl seiner Kunden. Es gibt eine Führung durch die Hallen des Bootsbauers und optional pennt der hartgesottene Paddler dann noch das letzte Mal in diesem Jahr im Zelt. Wer das will, trifft sich am Samstag, dem 16.11.2013, ab 13.00 Uhr an der Slalomstrecke Hagen-Hohenlimburg.

Ab ca. 18.00 Uhr geht’s dann bei Lettmann in Moers weiter. Die Übernachtung in Zelt, Auto oder Wohnwagen auf dem Lettmann-Gelände ist kostenlos möglich. Dafür solltet Ihr Euch aber vorher anmelden und info@lettmann.de oder 02841 999 289 0.

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Sonntagslinks: TV im Netz, Tiber und Florida

Live im Fernsehn war auch mal mehr Kanuslalom. Dass der Deutsche Kanuverband die Videoplattform Kanutube, nach Youtube-Vorbild ins Netz gestellt hat, ist für mich vor allem vorbildhaft, zukunftsorientiert und internetaffin. Vereine und selbst andere Verbände können davon lernen. Davon profitieren alle. Ganz praktisch profitieren wir am nächsten Wochenende. Denn die Olympiaqualifikation (Slalom) wird aus Augsburg live übertragen.

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Mit dem Kanu nach Rom

Ruhiger geht es in einem tollen Artikel der Süddeutschen zu. Es heißt ja viele Wege führen nach Rom, der einzige, der heute noch spannend ist, ist der Tiber. Das römische Imperium, der Diktator Mussolini und Wein sind Themen, die sich auf dem Tiber wohl nicht umtragen lassen. Reizvoll – in hektischen Tagen wie ich finde.

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Weniger kultiviert, dafür erheblich naturbelassener und ungleich gefährlicher geht es wohl in den Everglades in Florida zu. Wer wusste, dass es dort einen 90 km Waterway inmitten tausender winziger Inseln gibt? Das Ganze ist wohl auch nichts für Greenhorns. Scheinbar gibt es kaum Rastmöglichkeiten und Unterschlupf. Da sollte man peinlichst auf den Wetterbericht achten. Schließlich ist Florida ja nicht gerade dafür bekannt, ein ausgesprochen verlässliches Klima zu haben. Was schwimmt denn sonst so im Golf von Mexiko herum?

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