Angriff der Killer-Enten

Sonntagslinks: Nacktfotos und Startups – Was Kanuten so tun

Was beweist es, wenn zwei Kanutinnen im Playboy erscheinen? Kanusport macht sexy! Lassen wir mal die ganze Bigotterie beiseite. Es ist ja nicht so, als würde jeder in den Playboy kommen und Stil kann man den Fotos nicht gänzlich absprechen. Auch wenn an der Meinung des Süddeutsche Journalisten Jürgen Schmieder was dran ist (“Nacktfotos im Playboy sind der Rettungsanker der C-Z Promis”), denkt doch keine Kanutin überhaupt in Promikategorien. Für sie ist das nicht mehr, als ein sehr schmeichelhaftes Abenteuer. Vor einigen Jahren zog es Jenny Bongarts kurz vor ihrem WM-Titel aus, danach Nicole Reinhardt.

Einen – ich sag mal – wärmeren Lichtbildstil wählte die gute Jasmin Schornberg. Gestern fuhr sie übrigens die schnellste Zeit beim EM-Auftakt in Augsburg. Für ihren Sponsor Hanse Merkur ist sie das Markengesicht – auch ganz konkret in TV-Spots.

Das Making-Of zum Spot als Sonntagslink.

Außerdem ist Jasmin in einer Art Workoutvideo vom Sportmagazin Netzathleten hinter der Kamera gestanden. Und wer gründete das Magazin und soziale Netzwerk “Netzathleten”? Genau: Stefan Pfannmoeller. Und nachdem sein Startup von RTL für 20 Millionen Euro gekauft wurde, stellt er jetzt den Risikokapitalgeber “Venture Stars” auf die Beine. Und sein Bruder Erik Pfannmoeller, auch jahrelanger Spitzenkanute, schraubt aktuell an MySportBrands herum.

MySportBrands ist ein geschlossener Shopping-Club, das heißt die Angebote der Sportseite können nur durch registrierte Nutzer eingesehen werden. Mysportbrands bietet Produkte in einem begrenzten Zeitraum und mit limitierter Stückzahl an.

(Quelle: Gründerszene)

Und wir? Wir selbst arbeiten am Newsaggregator Five Twenty, der dem Nutzer eine individuelle Onlinezeitung generiert. Auch unsere bescheidene App legt in den Verkäufen leicht zu und die Besucherzahlen von Kanubox.de steigen seit fünf Jahren stetig.

Kanuten sind hart auf dem Weg nach oben. Und welches Projekt hast Du am Start?

Video: The Difference

Sonntagslinks: Stand-Up-Paddling und die Vogalonga

standuppaddlesurf.net


Es gibt ja viele Verunstalltungen unseres Sportes. Verblüffend, dass dabei teilweise gute Dinge herauskommen. Stand-Up-Paddling ist so eine Abwandlung. Eine hawaianische Verballhornung sowohl des Kanu als auch des Surfsportes. Übliche Verdächtige wie Robson finden sich unter den Herstellern von Ausrüstung. Man steht auf einem Surfbrett und steuert mit einem ewig langen Stechpaddel. Es sieht fast ein bisschen witzig aus. Hat was von übergroßen Telefonhörern oder diese Typen auf Jahrmärkten die auf Stelzen einen riesigen Arztkittel tragen. Auf vielen Fotos sieht der Spaß aber tatsächlich extrem lässig aus. Nicht nur in Wellen, aber hauptsächlich dort. In unvorteilhafter Kulisse oder Pose wird man jedoch leider an dieses “Power-Walken” erinnert. Deshalb ein Rat an alle die glauben auf diesen Trendzug aufspringen zu müssen: Shorts statt Neoprenanzug, erkennbare Ansätze von Bauchmuskeln und Sonnenbrille sind notwendig, falls das irgendwie gut aussehen soll! Ansonsten hat Heidi leider kein Foto für euch.

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Ich wurde mal wieder belabert eine Marke zu erwähnen und zu verlinken. In diesem Fall mache ich das sogar, denn ich halte es tatsächlich für einen guten Tipp und schließlich schreiben die Jungs von billiger.de auch einen Artikel über die Kanubox. Jedenfalls vergleicht billiger.de auch die Preise von Kanus. Neuware natürlich. Das Sortiment besteht überwiegend aus Aufblasbötchen aber auch aus einer Reihe von Canadiern, die nicht schlecht verarbeitet aussehen und zu guten Preisen angeboten werden. Schaut Euch die entsprechende Rubrik mal an.

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Zum Abschluss noch der Hinweis auf ein aussergewöhnliches Ereignis. Jedes Jahr ist anpaddeln angesagt: In Venedig. Aus sämtlichen Himmelsrichtungen strömen Paddler herbei und feiern ein Fest auf den Wasserstraßen der Stadt der Liebenden. Gut, der unkreative kann sich darunter eine Altherrentour im Vatertagsstil vorstellen. Man kann aber auch mit ein paar Atzen, einer Kiste gutem Bier und den bereits angesprochenen Shorts und Sonnenbrillen das Ganze zu einem legendären Tagestrip werden lassen. Die Vogalonga – Das lange Ruder – findet dieses Jahr am 27. Mai statt.

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Sonntagslinks: TV im Netz, Tiber und Florida

Live im Fernsehn war auch mal mehr Kanuslalom. Dass der Deutsche Kanuverband die Videoplattform Kanutube, nach Youtube-Vorbild ins Netz gestellt hat, ist für mich vor allem vorbildhaft, zukunftsorientiert und internetaffin. Vereine und selbst andere Verbände können davon lernen. Davon profitieren alle. Ganz praktisch profitieren wir am nächsten Wochenende. Denn die Olympiaqualifikation (Slalom) wird aus Augsburg live übertragen.

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Mit dem Kanu nach Rom

Ruhiger geht es in einem tollen Artikel der Süddeutschen zu. Es heißt ja viele Wege führen nach Rom, der einzige, der heute noch spannend ist, ist der Tiber. Das römische Imperium, der Diktator Mussolini und Wein sind Themen, die sich auf dem Tiber wohl nicht umtragen lassen. Reizvoll – in hektischen Tagen wie ich finde.

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Weniger kultiviert, dafür erheblich naturbelassener und ungleich gefährlicher geht es wohl in den Everglades in Florida zu. Wer wusste, dass es dort einen 90 km Waterway inmitten tausender winziger Inseln gibt? Das Ganze ist wohl auch nichts für Greenhorns. Scheinbar gibt es kaum Rastmöglichkeiten und Unterschlupf. Da sollte man peinlichst auf den Wetterbericht achten. Schließlich ist Florida ja nicht gerade dafür bekannt, ein ausgesprochen verlässliches Klima zu haben. Was schwimmt denn sonst so im Golf von Mexiko herum?

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Osterlinks: Herzrythmusstörungen, tödliche Tasmansee, das Kanu zum überleben

“Bis zuletzt war die Hoffnung da, aber jetzt ist auch die Hoffnung gestorben. Da sind bei einem Routinecheck Dinge zutage getreten, von denen ich nichts geahnt habe”. Birgit Fischer kann ihr Comeback nicht durchziehen. Das war wohl die News der Woche. Drei Ärzte und der DKV-Mannschafftsarzt untersuchten Birgit und kamen zum selben Ergebnis: Herzrythmusstörungen. Seit letztem Herbst hat Birgit offenbar hart trainiert um nach ihrer letzten in Athen, auch in London wieder die Goldmedaille zu holen – mit 50 Jahren. Hoffnung bleibt noch: Ende des Monats wird auf der Regattabahn in Duisburg-Wedau die 2. Quali stattfinden. Mit einer Ausnahmeregelung des DKV könnte Birgit dort an den Start gehen. Denk’ an Deine Worte Birgit: “Du musst Dir nichts mehr beweisen”.

Osterlink

(Foto: Wikipedia)

Im Kanu kann es ernst werden, nicht nur im Wettkampf. Wir bleiben christlich, osterlich und besinnen uns: Das Kanu wurde zu einem Zweck konstruiert. Um die Existenz ging es. Im südindischen Hinterland der Malabarküste im Bundesstaat Kerala liegt ein tiefverzweigtes Wasserstraßennetz: Die Kerala Backwaters. Auf diesen Straßen kämpfen Menschen in Kanus für ihre Familien. Sie angeln, handeln mit Fisch, Kokosfasern, ernten Cashews und Reis. Eindrucksvolle Bilder lassen sich im Fotopedia Magazin bestaunen.

Osterlink

Wie auf geradezu perverse Art und Weise die Lebensnotwendigkeit zu einer Lebensbedrohung umgekehrt werden kann, zeigt der Rekordwille des Australiers Andrew McAuley in der Dokumentation “Solo: Vermisst auf hoher See”. Sie versucht die zweifelhafte Motivation eines Extremsportlers zu ergründen und stellt die Frage: “Wieso war er so besessen davon?” Wie es sich für eine seriöse Dokumenation gehört bewertet sie nicht die Ereignisse und doch zeigt sie, was dieser Mensch mit seiner Sucht nach dem Moment, in dem Du weißt “Jetzt muss ich nochmal alles mobilisieren, um hier heil heraus zu kommen”, unverantwortlich handelte. Er starb bei dem Versuch, mit einem ungetestet modifiziertem Kajak die selbst für Schiffe teils unbefahrbare Passage im Pazifik zu überqueren. Wenn man sich vorstellt, länger als 24 Stunden zwischen 10 Meter hohen Wellen und bei Windgeschwindigkeiten von 100 km/h pausenlos zu manövrieren, gegenzusteuern und letztlich kontinuierlich zu paddeln wird einem vielleicht der Wahnsinn klar. Natürlich nicht bei schönem Wetter und die meiste Zeit ist es stockdunkel.

Die Dokumentation gibt es online noch bis morgen früh 2:00 Uhr bei Arte +7 kostenlos zu sehen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Ostervideo

Sonntagslinks: Kanu Big Air, Ernährung auf Touren und Outdoor Shop

Stalefish Grap, Crazy Squirrel, Nollie – Wenn ihr jetzt glaubt, im Boarder Blog zu sein, liegt ihr falsch. Begriffe aus aus den diversen Szenesportarten finden leise Einzug in den Kanusport. Neben Snowkayak und Skykayakig ist ein viel heimlicherer Hauptdarseller des Paddelsports das Kanu Big Air. Ich war mal bei einem Snowboard Big Air in Frankreich als Zuschauer dabei. Die Hip Hop Musik im Hintergrund macht einen Wahnsinnig, aber die unvorstellbar hohen und weiten Sprünge sind beeindruckend anzuschauen. Die Tricks, die die Boarder während ihrer Sprünge versuchen, zu benennen, ist nur unwesentlich komplizierter als Kernphysik. Ganz praktisch lässt sich dagegen in diesem Jahr die erste inoffizielle Kanu Big Air Weltmeisterschaft erleben. In Hamm (NRW) wird sie ausgerichtet. Internationale Fahrer sind geladen, das Preisgeld fällt mit 500€, die auf die ersten drei verteilt werden, relativ mau aus. Man kann sich auf der Homepage als Fahrer registrieren.

 
Sonntagslink

Auf outstore.de entsteht laut deutsche-startups derzeit ein recht dicker E-Commerce-Marktplatz. Die Gründer Michael Munz und Johannes Altmann sind waschechte Internetunternehmer. Wie die beiden auf Zubehör und Fashion für Outdoorenthusiasten kommen – man weiß es nicht. Vielleicht einfach weil Globetrotter und co. sich im Netz anstellen wie Pixellegasteniker? Der Outstore steht wohl kurz vor dem Start. Ob das Foto von dem Creaker auf der derzeitigen Teaserseite andeutet, dass man einen entsprechenden Fokus setzen wird? Hoffen wir es.


Sonntagslink

Hunger auf längeren Touren? In einem Artikel im Outdoor Blog las ich zwei interessante Tipps. Erstens: Man stelle sich als Basis für jeden Tag der Tour ein ca. 100 bis 125g schweres Müsli zusammen. Einfach weil es so wenig Platz wegnehme und einen gut versorge. Und das stimmt, Müsli kann man ja wirklich quetschen und kneten wie man will. Zusammen mit der richtigen Menge Trockenmilch füllt er die Flocken in Ziplockbeutel. Einen für jeden Tag. Doch mit Müsli allein würde die Tour zur Qual. Je nach dem wohin die Reise geht, sollte man mindestens auf hartgekochte Eier, Äpfel und Bohnen nicht verzichten. Sie bieten eine Grundversorgung an Eiweißen, Vitaminen, Eisen und Magnesium.

Sonntags

Sonntagslinks: Inspiration

Howdy, paddle people. Auch in den Bohnen am Jetlag-Sonntag? Ganz kurz. Erstens: Ich hätte da Inspiration für alle die mal die olle Couch im Wohnzimmer renovieren wollen. Mit diesem Möbelstück bekommt der Ausdruck “Couch-Surfer” eine ganz neue Dimension: Sonntagslink

Und für die besonders toughen Kumpel unter euch, hätte ich hier noch Inspiration für den Sommer. Schaut euch den Clip an, Wahnsinn!

Sonntagslinks: Kanubau und Kanufestival


Guten Abend. Eine Marketingaktion von dem berliner Kanuunternehmen Berger Boote hat mich in der letzten Woche überzeugt. Eine der wenigen deutschen Firmen im Kanugeschäft die im Netz einiges richtig machen. So teilen sie gezielt Know-How mit ihren Kunden, indem sie die Videoserie “Kajakbau” veröffentlicht haben. Wie werden Luken ausgeschnitten, wie wird Rumpf und Deck miteinander verbunden. Alles passend zu den verkauften Faltbootbausätzen – klar. Falls der liebe Jochen zusieht, Herr Lettmann: Teilen sie doch einfach mal ein Video im Sendung-Mit-Der-Maus-Stil mit ihrer Internetcommunity. Sowas interessiert uns. Bis dahin gefällt uns dieser Sonntagslink

War jemand schonmal auf dem Spaßkanal in Holland? In diesem Jahr findet dort ein Kajak Festival statt. Falls jemand Dutch Water Dreams noch nicht kennt, der möge hier zur niederländischen Internetseite pilgern. Mir geht es um das Kajak Festival in Zoetermeer irgendwo zwischen Utrecht und Den Haag. Unter anderem gibt es dort Boater-Cross. Gefällt mir. Aber es gibt auch Wildwasserabfahrt, Freestyle, Polo, Slalom und sonst noch was. Wie das ganze genau abläuft: Goede middag. Wer dem Holländisch auch nicht mächtig, schaut sich das Video an, der Rest wirft einen Blick ins Programm und sagt mir dann was drin steht. Beides verbirgt sich hinter folgendem Sonntagslink.

Sonntagslinks: Von der Inselherkunft des Kanusport

Die Insel mit dem warmen Bier will Aufmerksamkeit. Football’s coming home, Olympia und das moderne Kanu wollen sie nun auch erfunden haben. Soll’n der Mist? In einem Microartikel auf der Seite Wissen.de kann man lesen

Die ersten Sport-Kanus tauchten etwa Mitte des 19. Jahrhunderts auf, und zwar in England. Ein schottischer Anwalt namens John MacGregor hatte sein selbstentworfenes Kanu populär gemacht.

Was kommt als nächstes? Schon gewusst: Limbo-Tanz ist übrigens auch von den Briten. “Limbo” kommt von Englisch “limber”, was verbiegen bedeutet. Früher, als die Queen noch richtig was zu sagen hatte, wollte sie, dass ihre Angestellten sich rückwärts verbeugen. Das ist natürlich quatsch – aber interessant ist die Erklärung der Wortherkunft von “Kanu” in dem Artikel.

Sonntagslink

In eigener Sache: Wir haben etwas an unserer Facebook-Seite herumgespielt. Neues Titelbild etc. Vor allem aber ist sie jetzt direkt unter der URL facebook.com/kanubox zu erreichen.

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Deutschland deine Auswanderer. Ich kann diesen Wahn nicht verstehen – ist doch schön hier im Lande. Mal weg und so richtig in eine andere Kultur eintauchen kann einem aber was geben. Ich weiß bescheid, lebe seit drei Jahren unter Schwaben. Ich sag’ mal man gewöhnt sich an alles. Spaß beiseite, den Essener Olaf Schneider hat es in dann Norden gezogen. Nach Skelleftehamn in Schweden. Von dort aus Bloggt er – nicht nur über das Paddeln – aber hin und wieder gibt es in seinem Blog ‘Nordwärts‘ auch Artikel für Freunde des gepflegten Kanusports. Tolle Artikel mit fernwehprovozierenden Schneelandschaften. Und erst die Aufnahmen von den Nordlichtern. Traumhaft.

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